Jungs, wir sind hier unter uns. Da kann man auch schon mal heiße Eisen anpacken. Oder eben welche, die nicht mehr so glühen wie früher. Denn auf kurz oder lang werden wir uns alle mit dem Thema Erektionsstörungen auseinandersetzen müssen. Warum also nicht jetzt?

Möglichkeiten, die Nummer mit der Potenz wieder geradezubiegen, gibt es genug. Doch ein Medikament zu schlucken, hat immer den bitteren Beigeschmack einer Krankheit. Wer also lieber den Gang zur Apotheke vermeiden möchte, kann auch einfach auf Zitronen, Orangen, Heidelbeeren oder Rotwein zurückgreifen.

Die Wirksamkeit der genannten Hausmittel wurde durch eine kürzlich im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlichte Studie bestätigt. Den Ergebnissen der britischen und amerikanischen Forscher zufolge spielt die Ernährung in Sachen Potenz eine enorm wichtige Rolle.

Den sogenannten Flavonoiden und Flavanonen wird dabei eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Diese finden sich in vielen Pflanzen als Farbstoffe und wirken sich positiv auf den Blutkreislauf aus. Des Weiteren senken sie das Diabetesrisiko und sind wichtige Antioxidantien.

Flavonoide und ihre verschiedenen Untergruppen findet ihr wie gesagt in diversen Südfrüchten wie Orangen, Grapefruits und Zitronen, aber als Inhaltsstoff von Heidelbeeren, Kirschen und Radieschen auch in der heimischen Flora.

Na ja, und da die kleinen Potenzwichtel auch in Wein enthalten sind, spricht nun nichts mehr gegen eine Behandlung der Erektionsstörungen. Ob man dafür allerdings seinen gelben Schein und ein Rezept vom Arzt bekommt, bleibt fraglich.