Es ist so typisch: Anstatt dass Frauen einfach mal damit herausrücken, was sie stört, muss erst mal ein Haufen Wissenschaftler ran, um herauszufinden, dass die Damenwelt uns Kerle seit unbestimmter Zeit bereits auf ganz subtile Art und Weise abstraft! Dabei könnte es so einfach sein! „Schatz, wenn du nicht im Haushalt hilfst, gibt es keinen Sex mehr!“ Zack, fertig, aus die Laube! Aber neeeeeein, wir müssen ja von alleine darauf kommen! Weiber!

Womit wir allerdings nicht behaupten wollen, dass Frauen keinen Grund haben, angepisst zu sein. Denn trotz aller Emanzipation ist es nach wie vor so, dass die Damen den Bärenanteil der Hausarbeit stemmen. Vollkommen egal, ob sie berufstätig sind und länger arbeiten als ihre Männer. Auch wenn die Frau mehr verdient als ihr Partner, tut sie trotzdem meist auch mehr im Haushalt.

Das behaupten zumindest die Autoren einer Studie der Cornell University. Eben jene Herrschaften, die den Zusammenhang zwischen Arbeitsteilung und Sexentzug entdeckten. Denn während verschiedengeschlechtliche Paare, bei denen sich die Hausarbeit gerecht aufteilt, im Schnitt 6,8-mal Sex im Monat haben, lag der gleiche Wert in Haushalten, wo ein Partner die gesamte Arbeit übernimmt, nur bei fünfmal pro Monat.

Und dieser Partner ist in den meisten Fällen nun einmal die Frau, welche laut der Studie in 63 Prozent der Fälle die Hausarbeit fast vollständig alleine wuppt. Von den Forschern definierte Routine-Hausarbeiten, wozu beispielsweise das Vorbereiten und Kochen von Mahlzeiten zählt, der Abwasch, die Hausreinigung, das Einkaufen von Lebensmitteln sowie das Waschen der Wäsche, sind demnach auch in unserer aufgeklärten Zeit tief verankerten stereotypen Ansichten unterworfen.

Das ist nicht gerecht! Und das sagen selbst wir als Autoren eines Männermagazins! Mal ganz abgesehen davon, dass wir schließlich belohnt werden, wenn wir uns etwas ins Zeug legen! Also Jungs, sobald die EM durch ist, wird zum Lappen gegriffen! Bis dahin hält sie es bestimmt noch aus. Ging die letzten paar tausend Jahre ja auch gut!