Leider können wir euch hier nicht immer nur Studienergebnisse präsentieren, die den Mann in euch aufatmen lassen. Denn nichts auf dieser Welt ist umsonst! Nicht einmal Pornos. Klar wähnt man sich ob des gigantischen und jederzeit verfügbaren Angebotes im sexuellen Schlaraffenland, doch irgendwann sieht man den Wald vor lauter Latten nicht.

Denn wir Männer stumpfen durch den Konsum von Pornos immer mehr ab. Um erregt zu werden, benötigen wir zunehmend krassere Videos, sodass die Realität bald nicht mehr mithalten kann. Am Ende steht, dass wir Schwierigkeiten haben, uns in sexueller Hinsicht auf unseren Partner einzulassen.

Gary Wilson, seines Zeichens Autor des Buches „Your Brain on Porn: Internet Pornography and the Emerging Science of Addiction” bringt es in einem Interview auf den Punkt:

„Wegen Internetpornos leiden manche Männer nicht nur unter Erektionsstörungen, sondern zeigen auch andere Symptome wie zum Beispiel die Unfähigkeit, zum Höhepunkt zu kommen, verzögerten Samenerguss, abnehmende Libido mit echten Partnern, abnehmendes Interesse an echten Partnern.

Hinzu kommt, dass der Versuch, Pornopraktiken im eigenen Bett zu erproben, auf den Partner äußerst befremdlich wirken kann, und so endgültig jedweder Spaß an der Sache zugrunde geht.

Wenn ihr nun glaubt, zu denjenigen zu gehören, die sich ohne entsprechende Bilder kaum noch einen herunterholen können, dann solltet ihr ernsthaft einen Entzug in Erwägung ziehen. Eine Woche keine Pornos – und ihr werdet euch wundern, wie schnell euer Weib wieder hübsch wird.

Und seien wir doch mal ehrlich: Solange wir uns selber keinen blasen können, macht Sex alleine nur halb so viel Spaß!

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