US-Forscher der Uni Queensland haben sich mit dem Orgasmus befasst und sich das Sexleben von 100 Frauen genauer angesehen. Auf diese Weise konnten sie ermitteln, welcher Typ beim schönen Geschlecht für die besten Orgasmen sorgt. Des Weiteren setzte sich die Studie mit der Frage auseinander, welchem Zweck der weibliche Orgasmus überhaupt dient – der männliche Orgasmus gilt als Fortpflanzungsinstrument als wissenschaftlich gesichert.

Kernfrage an die Probandinnen war, durch welchen ihrer bisherigen Partner die Damen am leichtesten zum Orgasmus kamen und mit welchen Männern sich dies als schwierig gestaltete. Am besten im Bett schnitten dabei Männer ab, die sowohl humorvoll, nett und kreativ als auch treu sind. Partner mit angenehmem Körpergeruch rangierten in der Untersuchung ebenfalls ganz oben. Solche Männer sollen sich insgesamt intensiver damit beschäftigen, dass auch ihre Partnerin wirklich zum Orgasmus kommt und nicht nur an sich selbst denken.

Guter Sex = Guter Vater?

Den Wissenschaftlern zufolge sind Humor und Kreativität stets auch ein Zeichen für Intelligenz und gute Gene – dies wirkt besonders attraktiv auf Frauen. Die Männer, die die in der Studie befragten Damen öfter zum Orgasmus gebracht hatten, hätten auch öfter und vor allem sehr offen über verschiedene Stellungen und Techniken im Bett gesprochen. Solche Männer hätten auch mehr auf das Vorspiel geachtet. Die Wissenschaftler halten es daher für naheliegend, dass der weibliche Orgasmus ein Mittel für die Frau darstellen soll, einen Partner zu finden, der sich auch nach dem Verkehr als guter Vater erweisen könnte.

Von Vorteil für eine intakte Familie sei also ein Mann, der nicht nur genetische Vorzüge wie Attraktivität und Gesundheit mitbringe, sondern auch Kreativität und Humor – damit er sich auch als Vater erweist, der Kinder auf das Leben vorbereiten kann. Demzufolge, so sind die Wissenschaftler überzeugt, kann eine Frau nur dann sicher wissen, dass ein Mann der Richtige für die Gründung einer Familie ist, wenn sie mit ihm geschlafen hat. Final geklärt, ob dies der Grund für den weiblichen Orgasmus darstellt, wurde durch die Studie allerdings nichts – es handelt sich um eine Theorie.

Quelle: huffingtonpost.de