Es liegt beim Fremdgehen in der Natur der Sache, dass es mit Lügen verbunden ist. Wäre dem nicht so, böte so eine Affäre wahrscheinlich auch weitaus weniger Anreiz für dermaßen viele Seitenspringer. Um kreative Ausreden sollte man also nicht verlegen sein, sollte man meinen. Falsch gedacht, die meisten Ausreden sind eher plump. Das belegt eine Umfrage der Seitensprung-Webseite „Ashley Madison“. Dazu wurden 2153 Nutzer befragt, welche Deckmäntel sie vorgeschoben hatten, damit ihr Partner nicht misstrauisch wird.

Als beliebtester Vorwand, hinter dem sich in Wahrheit ein heimliches Tete-a-Tete verbirgt, erweisen sich dabei nach wie vor die Überstunden oder Meetings im Job sowie der angebliche Kneipenbesuch bzw. Kaffee mit Kumpels. „Die Arbeit oder ein Treffen mit Freunden sind natürlich einfache und glaubwürdige Begründungen, wenn man einmal später nach Hause kommt“, so Noel Biderman, Gründer und Geschäftsführer von „AshleyMadison.com“.

Doch Biderman zufolge können derart miese Alibis sich ziemlich schnell als nichtig erweisen – ein Partner oder eine Partnerin könne durchaus überraschend im Büro anrufen oder im Gespräch mit Freunden mühelos erfahren, dass besagtes Treffen nie stattgefunden habe. 53 Prozent der Seitenspringer setzen daher auf zumindest ansatzweise kreativere Ausreden wie Shoppingtouren oder den Besuch im Sportstudio, während 39 Prozent der Befragten gegenüber ihrem Partner ein verpasstes öffentliches Verkehrsmittel als Grund für ihre Abwesenheit angeben.

Im Folgenden also die Top 5 der Ausreden für Fremdgeher. Kreativ oder gar wirklich glaubwürdig klingen davon nur die wenigsten, narrensichere Alibis sehen unserer Meinung nach anders aus:

1.    Besuch bei der Familie (55 Prozent)
2.    Geschäftsreise (61 Prozent)
3.    Treffen mit Freunden (66 Prozent)
4.    Feierabendbierchen mit Kollegen (71 Prozent)
5.    Überstunden/Meetings (78 Prozent)

Quelle: bild.de