Zehntausend Menschen wurden weltweit nach der Zufriedenheit mit ihrem Sexleben befragt. In der Umfrage des Sexspielzeug-Unternehmens „Lelo“ äußerten die Teilnehmer nicht nur, mit wie vielen Partnern sie Verkehr hatten, oder wie viele Höhepunkte sie im Durchschnitt erleben. Auch die Frage nach der weltweit beliebtesten Stellung wurde in der Erhebung geklärt.

15 bis 20 Partner haben die Schweizer, Griechen und Brasilianer im Schnitt und führen damit die Rangliste an. Bei den Nordamerikanern sind es hingegen ein bis drei – was überraschenderweise auch für die als heißblütig verschrienen Südländer, etwa Italiener und Spanier gilt. Der weltweite Durchschnitt für wechselnde Geschlechtspartner beträgt damit zehn bis zwanzig Personen.

30 Prozent der Befragten zufrieden mit ihrem Sexleben, finden es „gut“ bis „sehr gut“

„Überirdisch“ bewerten es sogar knapp fünf Prozent der Teilnehmer. Beinahe ein Fünftel sind Experimenten im Bett gegenüber aufgeschlossen – all diesen positiven Zahlen stehen 18,6 Prozent der Befragten gegenüber, die ihr Sexleben als „nicht vorhanden“ kategorisierten.

Dennoch läuft es weltweit gut in den Betten. Weniger als ein Prozent erlebte noch nie einen Orgasmus – bei 60 Prozent kommt es mehrfach die Woche zum Höhepunkt, bei knapp einem Fünftel (18,23 Prozent) immerhin einmal in sieben Tagen. 12,43 Prozent der Befragten kommen mehr als einmal am Tag. Wobei festzuhalten ist, dass die Studie nicht erhebt, ob die Orgasmen durch Handbetrieb oder Sex mit einem Partner entstanden.

Auch wurde das Geschlecht der Befragten nicht festgehalten

Doch welche Stellung ist am beliebtesten? Die klare Entscheidung fällt auf den Doggie-Style. Die Hündchenstellung konnte sich 50,41 Prozent der Gesamtstimmen sichern, ist damit wie im vergangenen Jahr „Stellung des Jahres“. Dichtauf liegt die Reiterstellung, für 38,24 Prozent der Umfrageteilnehmer ein Favorit, ebenso wie die klassische Missionarsstellung (34,66 Prozent).

Nur knapp das Siegertreppchen verfehlte die 69er-Stellung mit immerhin 17,69 Prozent. Wichtigster Faktor für guten Sex für mehr als die Hälfte aller Befragten: Vertrauen gegenüber dem Partner. Lustkiller Nummer eins ist hingegen der Stress – mit über 60 Prozent bei den Umfragewerten. Persönliche Probleme und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper bringen es immerhin noch auf 30 Prozent.

Für knapp 21 Prozent kommt es aufgrund des Smartphones zu Toter Hose im Bett

Summt oder vibriert das Handy, tut sich nichts mehr. Apropos Lust-Wiederherstellung: Die Menschen weltweit sind kreativ, wenn es um das Thema geht: Prostatamassagen, Orgasmuskontrolle oder Potenz-Medikamente finden sich in der Liste – mit 60 Prozent liegen die Masturbation als Luststeigerung sowie Sexspielzeug mit sogar 70 Prozent jedoch weit vorn.

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