Unter „Ökonomie“ versteht man das wirtschaftliche System eines Landes, aber auch den wirtschaftlichen Verbrauch von Waren und Geld. Verwendet man das Wort nun aber als Adjektiv, lässt es sich auf so ziemlich jeden Lebensbereich anwenden, wenn man beschreiben möchte, wie darin Mittel und Kräfte ebenso sparsam wie wirkungsvoll eingesetzt werden. Und um das trockene theoretische Terrain gleich wieder zu verlassen: Das gilt natürlich auch für Sex!

Doch wie kann man die maximale Ausbeute an Befriedigung mit möglichst wenig Aufwand erzielen? US-Wissenschaftler sind genau dieser Frage nachgegangen und nahmen im Zuge ihrer Studie die Gewohnheiten von 200 Ehepaaren genauer unter die Lupe. Am Ende stand der optimale Zeitplan für Sex, der vorsieht, dass man im Idealfall alle zwei bis drei Tage seinen Zug durch den Tunnel fahren sollte.

Nur noch 48 Stunden

Laut den Experten dauert die hormonelle Hochstimmung nach dem Liebesspiel im Schnitt nämlich gut 48 Stunden an, weshalb es keinen Sinn mache, früher als zwei Tage danach bereits die nächste Runde einzuläuten. Abgesehen davon brauche man eine entsprechend lange Pause, um emotionale und physische Kräfte wiederherzustellen. Ansonsten entstehe das Risiko, dass der Sex einen negativen Einfluss auf andere Lebensbereiche nehmen könnte.

Rein faktisch stützen auch Ärzte aus Russland die Ergebnisse ihrer amerikanischen Kollegen. Allerdings plädiert der Sexuologe Dr. Alexander Polejew für einen individuellen Umgang mit dem Thema, abseits irgendwelcher strengen Zeitpläne.

Das Gefühl der Zufriedenheit hängt von der Qualität des Geschlechtsverkehrs ab. Dessen Dauer ist bei jeder Person individuell. Das hängt auch von der Qualität des Orgasmus ab – also von vielen Faktoren, nicht nur von einem Zeitraum zwischen den Akten.

Quelle: sputniknews.com