Weihnachten mag „Das Fest der Liebe“ genannt werden – dennoch herrscht in den Ehebetten gerade zu dieser Zeit absolute Flaute. Eine aktuelle Studie ist der Sache auf den Grund gegangen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es andere Gründe gibt als den gerade in der Vorweihnachtszeit und an den Feiertagen vorherrschenden Stress.

Die Umfrage des Portals „Elitepartner“ zeigte, dass gerade einmal 18 Prozent aller Befragten die Weihnachtszeit als ihrer Lust förderlich empfanden – bei jedem Dritten ist das absolute Gegenteil der Fall: Sexflaute ist angesagt. Doch mitnichten nur der Stress killt über X-Mas die Libido: Zwar nannten 53 Prozent den Tumult der Vorweihnachtszeit als Grund, während 48 Prozent der Befragten angaben, die vielen sozialen Verpflichtungen ließen der Liebe keinen Freiraum.

Von fetter Gans und Kinderzimmern… 

32 Prozent führten die tote Hose in den Laken auf den hohen Alkoholkonsum über die Feiertage zurück – doch der wohl „speziellste“ Grund war mit 36 Prozent das Essen: Weihnachtsgans, Klöße und Soße sowie jede Menge Lebkuchen und Spekulatius verfetteten den Umfrageteilnehmern demnach die Lust. Daneben ist vor allem das Beisammensein mit der Familie für schlechte Stimmung im Bett verantwortlich: Ca. 25 Prozent der Befragten befürchten, beim Liebesspiel von Eltern oder Geschwistern gehört zu werden. 

Außerdem würden viele Menschen über die Feiertage bei den Eltern in ihrem ehemaligen Kinder- und Jugendzimmer untergebracht – ein absoluter Liebestöter, insbesondere für Frauen: 28 Prozent der Damen haben ein Problem, mit dem Partner in seinem ehemaligen Teenager-Bett Sex zu haben, auch 16 Prozent der Männer sind davon wenig begeistert. 26 Prozent der Frauen bzw. 21 Prozent der Männer denken zudem über die Feiertage an verflossene Liebschaften und Expartner – was die Lust auf den aktuellen Partner verfliegen lässt.

Daher gehen viele der der Befragten über Weihnachten auch lieber auf Reisen, ganze 53 Prozent haben dann mehr Zeit füreinander. 

Quelle: huffingtonpost.de