Es ist fast wie ein ungeschriebenes Gesetz, auch wenn Ausnahmen bestehen: Wenn ein Partner fremdgeht, ist es meist der Mann. Wie eine neue Untersuchung nun belegt, ist diese Behauptung nicht gänzlich an den Haaren herbeigezogen. Angeblich handle es sich hierbei um den sogenannten 'Coolidge-Effekt'.

Laut einer Umfrage eines deutschen Magazins haben 49 Prozent aller befragten Männer mindestens einmal ihre Partnerin mit einer anderen Frau betrogen. Zumindest im Tierreich wurde hierfür eine Erklärung gefunden: Basierend auf biotechnischen Veranlagungen widerstrebt es einer männlichen Ratte, mehr als vier bis fünf Mal mit derselben Partnerin zu schlafen. Trifft das Männchen jedoch auf eine unbekannte weibliche Ratte, wird diese voll Hingabe besprungen.

Auf Menschen bezogen wirkt sich dieses Verhalten in der Ausschüttung des Hormons Dopamin aus. Befindet sich ein Mann kurz davor, mit einer Frau zu schlafen, schüttet der Körper Unmengen an Dopamin aus und sorgt so für eine gehörige Portion Glücksgefühle. Schläft eine Person jedoch ihr ganzes Leben nur mit einem einzigen Partner, könnte die Hormon-Ausschüttung mit der Zeit geringer ausfallen. Daher kommt es bei männlichen öfter als bei weiblichen Personen zum Seitensprung. Um eben den Hormonhaushalt wieder anzukurbeln.