Als Kerl hat man ja immer den Verdacht, dass Frauen – sobald sie erst mal unter Ihresgleichen sind – augenblicklich aufeinander losgehen, um sich entweder zu zanken oder Sex zu haben. Während Ersteres zumindest empirisch bewiesen ist, tut die Damenwelt Letzteres gerne mal mit den Worten „Du siehst zu viele Pornos, Schatz. Wir haben nur miteinander gequatscht. Und nein, es ging dabei nicht um dich!“' ab. Tjaha, am Arsch! Ihr könnt ja viel behaupten, aber wir können uns nun auf Wissenschaftler aus England berufen, die herausgefunden zu haben behaupten, dass Frauen niemals heterosexuell sind, sondern immer mindestens bi!

Schon witzig, dass man ausgerechnet am Psychologischen Institut der Universität von Essex gerne mal 345 Probanden zu Studienzwecken pornografische Filme zeigt, in denen sich entweder Frauen oder Männer selbst befriedigen. Dabei nahm man Messungen der Pupillenerweiterung und im Genitalbereich vor (wie das vonstattengegangen ist, wurde leider nicht verraten) um die sexuelle Erregung zu ermitteln.

Das Ergebnis laut Studienleiter Gerulf Rieger: „Auch wenn sich die Mehrzahl der Frauen als heterosexuell beschreibt, zeigen unsere Forschungsergebnisse eines deutlich: Wenn man betrachtet, ob sie sexuell erregt werden, sind Frauen entweder bisexuell oder lesbisch, aber nie heterosexuell.“

Nun ist es aber nicht so, dass Frauen, die sich als heterosexuell bezeichnen, eine Lüge leben.

„Das bedeutet vielmehr, dass bei vielen Frauen etwas anderes im Kopf passiert als im Unterleib. Wenn Sie mir sagen, dass Sie heterosexuell sind, werde ich Ihnen nicht widersprechen. Ich glaube Ihnen das.“

Soso, da tut bei Frauen der Süden also auch etwas anderes, als der Norden möchte. Von wegen, das gilt nur für Männer und Korea.