Der beste Freund des Mannes: sein Auto. Doch längst bringt uns der Blechkamerad nicht nur von A nach B und beschäftigt uns am Wochenende, wenn er gesäubert werden möchte. Nein, die Karosse eignet sich auch als idealer Ort für aufregende Sex-Spielchen – eine ebenso verruchte wie erregende Sache, Sex on the road. Doch wie sorgt man dafür, dass die Nummer auf Rädern auch erfüllend ausfällt? Ausgerechnet ein Frauenmagazin, „Wunderweib“, hat einige Tipps zu dem Thema parat, die wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten.

Schließlich gibt es einiges, was man da falsch machen kann und nach Möglichkeit vermeiden möchte: Gurtschlösser und Abrieb rauer Autositze in den Weichteilen sind ebenso wenig erbaulich wie ein ausgelöster Airbag im Gesicht kurz vor dem Höhepunkt – die Nummer im beengten Raum eines Fahrzeugs kann herausfordernd sein. Darum im Folgenden einige Tipps, wie automobiler Verkehr weder unbefriedigend verlaufen noch in der Notaufnahme enden muss:

Spontan – oder doch geplant?

Manchmal geht es eben alles schneller, als erwartet, beide Partner sind heiß, es bleibt keine Zeit, nach Hause oder ins Hotel zu fahren. Dann sollte man dem Verlangen ruhig nachgeben, aber immer im Hinterkopf behalten, dass man nicht zu viel erwarten darf – die besonderen Umstände garantieren keinen Orgasmus, für keinen der beiden Beteiligten. Doch nur Versuch macht klug.

Schön hier!

Bei aller Spontaneität verläuft das Techtelmechtel im Blech in der Regel doch besser, wenn man etwas vorausplant. Vor allem dann, wenn man schon im Voraus einen ebenso ungestörten wie idyllischen Ort für die Nummer ausgesucht hat – Sex auf dem zugemüllten Rastplatz zwischen benutztem Toilettenpapier und überquellenden Abfalltonnen ist eben nicht jedermanns Sache. Die Atmosphäre macht‘s: Waldlichtungen, Picknickplätze auf beschaulichen Anhöhen, ein versteckter Weg am Waldesrand – sowas ist allemal besser. Nur eines sollten sie bieten: Eine gewisse Ungestörtheit, damit man niemanden mit seinen Auto-Spielchen belästigt.

Die Anheizer

Mit der richtigen Musik geht es besser, Millionen verkaufter Kuschelrock-Alben können nicht täuschen. Doch da muss es nicht enden, heutzutage gibt es zum Beispiel erotische Hörbücher, die ein idealer Anheizer sein können. Auch Fesselspiele sind nicht auf das Bett beschränkt, ebenso wenig wie Augenbinden.

Anlassen? Oder runter damit?

Sicher, etwas Hand-oder Mundbetrieb kommt auch ohne großen Klamottenwechsel aus. Gerade für uns Herren der Schöpfung, ein funktionierender Hosenstall genügt da. Sobald es aber zu echtem Geschlechtsverkehr kommen soll, beginnt der herausfordernde Teil insbesondere, wenn es darum geht, ihr die Hose auszuziehen. Auch hier ist Vorbereitung wieder Trumpf: Ein Rock statt einer Hose sollte es schon sein, der ist bei eventuellen Passanten auch schnell wieder runtergezogen.

Vorne oder hinten?

Die Frage, ob man den Vorder- oder den Rücksitz verwendet, dürfte ungefähr genauso alt sein wie die Idee, Sex im Wagen zu haben. In Zeiten von Elektromotoren auch in den Sitzen muss man etwas Geduld und Kreativität beweisen, bis alles so runtergeklappt ist, wie man gerne hätte. Das erfordert natürlich Geduld und erschwert die Bedingungen – ihr müsst, je nach Wagen, selbst ausprobieren, was am besten funktioniert. Lasst im Zweifelsfall die Türen offen.

Welche Stellung?

Optimale Bewegungsfreiheit für ihn ist garantiert, wenn sie auf dem zurückgeklappten Vordersitz rücklings liegt und dabei die Beine hochstreckt. Allerdings kann es sowohl für ihn als auch für sie in dem Fall schwierig werden, falls es richtig große Leute sind – zumindest, wenn der Wagen nicht auch entsprechend konstruiert ist. Alternativ funktioniert gut, wenn sie sich auf ihn kniet und er unter ihr seinen bescheidenen Beitrag zu den Bewegungen leisten kann. Insbesondere dann, wenn die Lehne weit zurückgestellt ist und sie sich noch etwas vorbeugt. Viel Erfolg!

Quelle: wunderweib.de