Es ist ein Thema, das viele Männer bewegt: Ausdauer im Bett. Doch bei vielen gilt: Je mehr man sich damit beschäftigt, je mehr man versucht, länger durchzuhalten, desto schneller ist der Spaß vorbei – im schlimmsten Fall geht die Knarre zu früh los. „Vorzeitiger Samenerguss ist ein Problem, das nahezu jeden Mann irgendwann im Laufe seines Lebens mindestens einmal betrifft“, so Doktor Thomas J. Walsh, ein Urologe der Universität Washington.

Um länger durchzuhalten, so Dr. Walsh, gebe es aus medizinischer Sicht zwei Methoden: physische sowie psychologische Behandlungen. Während körperliche Mittel die Stimulation während des Aktes beeinflussen würden, seien psychische Behandlungsmethoden eher geeignet, um Sorgen, Stress oder andere mentale Gründe zu beseitigen, die für den zu frühen Höhepunkt verantwortlich sein können. Dr. Walsh hat sieben Methoden zusammengestellt, die Männern helfen können, das Thema „vorzeitiger Samenerguss“ zu kontrollieren – er empfiehlt jedoch, diese erst im Alleingang auszuprobieren, bevor man sie im Ernstfall erprobt.

Biofeedback

Dahinter steht die Idee, dass Menschen ihre eigene Neurophysiologie regulieren können – oder zumindest die Weise, wie ihr Körper auf physische Erlebnisse reagiert. Laut Doktor Walsh besteht die einfachste Methode darin, sich bis an den Rand des Orgasmus zu bringen, um dann schlagartig jede sexuelle Handlung einzustellen und so die Erregung zu kontrollieren. Dieses „Edging“ soll dabei helfen, Körper und Hirn zu trainieren und so Orgasmen hinauszuzögern – man sollte allerdings darauf achten, genug Lotion zu verwenden, um wundgecheuerte Haut zu vermeiden.

Druck ausüben

Wenn man den Orgasmus nahen fühlt, solle man mit Daumen und Zeigefinger einen Ring bilden und starken Druck unterhalb der Eichel ausüben, der sich vor allem auf die Harnröhre an der Unterseite des Penis konzentriert. Dies presse Blut aus dem Penis und löse die sexuelle Spannung auf – was wiederum den Samenerguss hinauszögere.

Ladies first

Ein ebenso einfacher wie naheliegender Trick: Wer sich zuerst um die Bedürfnisse seiner Partnerin kümmere – egal, ob mit Mund, Fingern oder einem Sextoy, der könne besser entspannen. Selbst wenn man sich danach nicht als bester Liebhaber der Welt erweise, habe die Partnerin vorher genug Aufmerksamkeit erfahren und habe selbst im besten Fall einen oder mehrere Orgasmen erfahren. Dies würde mentale Blockaden beim Mann lösen, er kann besser entspannen.

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Quelle: menshealth.com