Eine Beziehung zu führen bedeutet, sich auf seinen Partner einzustellen. Frauen haben es da verhältnismäßig einfach, da die meisten Männer mit ein wenig Sport, Fleisch und Bier schnell und unkompliziert zufriedenzustellen sind. Eine Frau glücklich zu machen, ist dagegen eher wie Topfschlagen in einem Minenfeld. Was gestern noch funktioniert hat, kann heute schon wieder völlig falsch sein. Je nach Stimmung, Hungergefühl oder Farbe des Himmels. Aber zum Glück haben wir ja noch unseren Penis! Wenn schon alles andere nicht mehr hilft, können wir unseren Frauen wenigstens mit einer leidenschaftlichen Nummer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Oder?

Ganz so einfach ist es leider nicht. Denn um sich beim Sex so richtig gehen zu lassen, muss man mit sich und seinem Körper im Reinen sein. Leider gilt dies nur für die wenigsten Frauen auf diesem Planeten. Die meisten fühlen sich vor allem im exponierten Zustand der Nacktheit nicht wohl genug in ihrer Haut, um sich ernsthaft zu entspannen. Das behauptet zumindest die Sex-Expertin Tracy Cox. Wie sie der Daily Mail gegenüber verriet, ist das auch der Hauptgrund, weshalb Frauen statistisch gesehen deutlich weniger Orgasmen haben als Männer.

Sollte jemals jemand einen Weg finden, dass Frauen mit ihrem Körper zufrieden sind, gibt es dafür garantiert den Friedensnobelpreis. Bis es aber so weit ist, kann es aber ja nicht schaden, zumindest im intimen Rahmen etwas Abhilfe zu schaffen. Cox zufolge gibt es nämlich für jeden weiblichen Figurentyp die ideale Sexposition, um das eigene Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Körper zu stärken.

Knabenhaft:

Klingt zunächst etwas abfällig, beschreibt jedoch meist starke und vor allem sportliche Frauen. Cox empfiehlt, genau das dem Partner unter Beweis zu stellen, und sich auch an knifflige Stellungen heranzuwagen, wie beispielsweise einen … Handstand.

Für den Oralsex rät die Expertin, die Handgelenke und Beine des Partners mit dem eigenen Körper oder anderen Hilfsmitteln zu fixieren und dann die Zunge den Rest erledigen zu lassen.

Birnenförmig

Perfekt für Frauen mit schmalen Oberkörper und einer eher breiten Hüfte ist laut Cox die „Löffelchen-Stellung“. Ihr wisst schon: Sie liegt auf der Seite, ihr liegt dahinter. Kluge Männer nutzen dabei übrigens auch ihre Hände, um die Klitoris zu stimulieren, und genießen den großartigen Blick auf ihre Brüste.

In Sachen Blowjob ist eine eher klassische Position vorzuziehen, bei der er steht, und sie vor ihm kniet. Um einen weiteren Reiz zu schaffen, könnte sie dabei ein paar Kleidungsstücke anbehalten, während er komplett nackt ist.

Apfelförmig

Ein Figurentyp, bei dem sich die Rundungen im Wesentlichen auf Bauch und Hüften verteilen, während Arme und Beine in der Regel relativ lang und schmal erscheinen. In dem Falle bietet sich der gute alte Doggy-Style an. Dadurch, dass sie sich hinkniet und dem Mann den Po entgegenstreckt, erscheint die Taille nämlich automatisch schmaler.

Einen ähnlichen Kniff kann man beim Oralverkehr anwenden: Einfach den Kopf zwischen seine angewinkelten Beine legen und dabei den Po in die Luft strecken, während er auf dem Bett sitzt. Der Effekt lässt sich mit einem dahinter platzierten Spiegel noch steigern. Gewusst wie!

Sanduhr

Eine Figur die sich durch eine schmale Taille, große Oberweite sowie weibliche Hüften auszeichnet und von vielen Frauen als äußerst erstrebenswert erachtet wird. Derart gesegneten Ladys rät Cox zu jedweder Stellung, bei der er die Taille umfassen kann. Ganz weit vorne ist dabei natürlich die Reiterstellung, bei der er auf dem Rücken liegt und sie auf ihm sitzt.

Wer schon eine Sanduhr-Figur hat, sollte den Körper auch bei einem Blowjob in Szene setzen. Laut Cox gelingt dies am besten, wenn sie sich auf das Bett legt, den Kopf über die Bettkante hängen lässt und er sich mit seinem besten Stück über ihrem Mund positioniert.

Umgekehrtes Dreieck

Große Oberweite, breiteres Kreuz, schmale Hüften und schlanke Beine. Ein Dreieck das auf dem Kopf steht eben. Frauen dieser Gattung sollten sich mal an der sogenannten „Lapdance-Position“ versuchen. Dabei sitzt er auf einem Stuhl und sie breitbeinig auf seinem Schoß, wobei sie sich auf und ab bewegt. Dabei prangen die vollen Brüste vor seinem Gesicht, und er kann die schlanke Taille umfassen.

Und auch hier hat Tracey die ideale Stellung für Oralverkehr parat: Spanisch! Einfach etwas Gleitgel auf die Brüste und den Penis dazwischen hin und her gleiten lassen. Sollte das alleine nicht reichen, kann man natürlich danach wie gewohnt mit dem Mund zu Werke gehen.