Auch 2018 ist der weibliche Orgasmus für viele Männer noch ein ungeklärtes Thema und wirkt wie ein großes Geheimnis. Dabei gibt es nicht nur einen, sondern gleich elf verschiedene Höhepunkte, die eine Frau laut den Forschungen der US-Psychologin Marine Balfour theoretisch erleben kann. Selbst für den größten Stoffel im Bett also mehr als genug Optionen, seiner Liebsten eine schöne Zeit zwischen den Laken zu bescheren, wenn man nur wirklich möchte. Die elf Varianten findet ihr im Folgenden:

G-Punkt

Er gilt als wohl größtes Geheimnis in der Geschichte der Sexualforschung und liegt an der vorderen Scheidenwand. Wird er auf die richtige Weise durch tiefe Stöße stimuliert, soll dies Frauen ein unvergleichliches Orgasmus-Gefühl verschaffen. Die beste Stellung dafür soll die klassische Missionarsstellung sein.

Blitzorgasmus

Entsteht durch die klassische Kitzler-Stimulation mit Fingern oder Zunge und gilt als schnellster und sicherste Weg zum weiblichen Höhepunkt. Doch die Klitoris ist sehr empfindlich, daher sollte man beim Finger- oder Zungenspiel vorsichtig sein und ab und zu Pausen einlegen, sowie auf die Signale seiner Partnerin achten.

Fauler Orgasmus

Ein nicht besonders intensiver, dafür umso tieferer Höhepunkt, wenn man den Schilderungen der Damen Glauben schenken darf. Er entsteht durch rhythmisches Stoßen, bei dem der Mann sich zuerst auf die Vagina und seine Zuwendungen danach auf den unteren Bauchbereich und das Becken konzentriert.

Tantrischer Orgasmus

Neben dem G-Punkt ein weiteres Mysterium der Sexualität und auch für das sogenannte „Squirting“, die weibliche Ejakulation verantwortlich: „Die Idee ist, dass negative Emotionen losgelassen werden und die Frau mit Licht, Euphorie, Erfüllung und Frieden erfüllt wird. Er geht wirklich tief“, so Marine Balfour recht kryptisch. Schlauer sind wir jetzt nicht unbedingt, aber es gibt ja noch genug andere Varianten.

A-Punkt

Ein Punkt, der im vorderen Scheidengewölbe liegt – an der „… gleiche[n] Wand, an der auch der G-Punkt liegt. In anderen Worten: Sehr empfindsames Gewebe am inneren vorderen Ende des Vaginaltrakts zwischen der Blase sowie dem Gebärmutterhals“, weiß Balfour zu berichten. Dieser Punkt kann durch eine erotische Massage ebenso stimuliert werden wie durch klassische, tiefe Stöße beim Liebesakt.

Tiefer Orgasmus

Gilt vielen Frauen als kritisch, da dabei der hintere Fornix stimuliert wird, ein Gebiet, das sich knapp vor dem Muttermund befindet. Dieses wird dabei bewusst angeregt, was nicht jederfraus Sache ist. Die Damen, die es mögen, sollen tolle Höhepunkte dabei erleben.

U-Punkt

Langsam gehen uns die Vokale für „Punkte“ aus: Dieser beschreibt die U-förmige Ausprägung des Schwellkörpers, der sich wie besagter Buchstabe oben und an den Seiten um die Harnröhre legt. Laut Balfour werden jene, die sich an dieser Region liebevoll abmühen, dafür reich mit Resultaten belohnt werden.

Brust-Orgasmus

Es gibt Frauen, die durch die bloße Stimulation ihrer erogenen Zonen der Brüste zum Orgasmus kommen können sollen – insbesondere, weil bei vielen Damen eine direkte Verbindung zwischen Vagina- und Brustberührungen bestehen soll. Wichtig sei hier die Sensibilität der Brustwarzen, fasst Balfour zusammen.

Kuss-Orgasmus und Haut-Orgasmus

Intensive Küsse sowie intensive Massagen können ebenfalls in sehr seltenen Fällen bereits weibliche Orgasmen auslösen, so Balfour. Die entsprechend gereizten Gebiete breiten Orgasmuswellen ausgehend von der Stimulation im ganzen Körper aus – es können ab einem bestimmten Punkt der Stimulation sogar Höhepunkte ausgelöst werden, wenn der Partner einen Körperteil anfasst, der überhaupt nicht zum sexuellen Teil des Nervensystems gehört.

Porno-Orgasmus

Laut Balfour gibt es sogar Frauen, die beim bloßen Anblick/Hören sexueller Handlungen wie etwa in Pornofilmen derart scharf werden, dass sie zum Höhepunkt gelangen, ohne sich dabei anfassen zu müssen.

Quelle: thesun.co.uk