Um den sogenannten Scheidenkrampf ranken sich Gerüchte, da würde der Yeti neidisch werden. Doch im Gegensatz zu dem stark behaarten Lümmel gibt es den fachbegrifflich als Vaginismus bezeichneten Alptraum jedes Mannes wirklich. Zwar ist dieser in der folkloristischen Form überzeichnete Krampfanfall, bei dem der Penis tatsächlich stecken bleibt, äußerst unwahrscheinlich – und doch hört man immer wieder von derartigen Vorfällen. So geschehen kürzlich in Italien, wie das Nachrichtenprotal Il Mattino berichtet.

Oder genauer: in der Mittelmeerregion Porto San Giorgio, wo ein junges Pärchen der traumhaften Kulisse auf ihre ganz eigene Art Würze verleiht. Angetan von dem malerischen Sonnenuntergang und dem hypnotischen Rauschen der Wellen stürzen sich die beiden ins Wasser, um den Fischen mal zu zeigen, wie es richtig gemacht wird. Blöd nur, dass sie dann wohl doch nicht ganz so locker war. Von einem Moment auf den Anderen verkrampfte sie, und der Knabe war nicht mehr in der Lage, seine Angel einzuholen.

Die beiden quälten sich so lange mit dem Versuch, bis irgendwann ein weiterer Badegast auf die Misere aufmerksam wurde und mit einem Handtuch zur Hilfe eilte. Dergestalt verhüllt konnten die zwei Turteltäubchen in die Klinik gebracht werden, wo die Ärzte der Frau ein Mittel spritzten, das üblicherweise Schwangeren injiziert wird, damit sich der Uterus weitet. Die Maßnahme zeigte Erfolg, das Paar konnte getrennt werden.

Diesen Urlaub werden die beiden sicher so schnell nicht vergessen ...