Ihr denkt, es ist peinlich, wenn man keinen hochbekommt!? Von wegen, da gibt es ganz andere Anekdoten aus dem Bereich der körperlichen Lust, die sehr viel unangenehmer sind. Erst recht, wenn man sie notgedrungen einem Arzt beichten muss. So hat Dr. Moritz Braun, seines Zeichens Chefarzt der Urologie im Kölner Heilig-Geist-Krankenhaus, im Laufe der Zeit viel Erfahrung als Klempner sammeln dürfen, muss er doch regelmäßig Stahlschellen für Abwasserrohre von männlichen Genitalen schrauben.

Sexual-Mediziner Jürgen Potempa weiß dagegen von einem Herren zu berichten, der seinen Flug verpasste, da er nicht durch den Metalldetektor kam. Grund: ein Vibrator, der im Rektum verloren gegangen war und zu allem Überfluss auch noch fröhlich vor sich hin brummte.
Einer Frau wiederum musste er eine 2,31 Meter lange Wäscheleine aus dem Unterleib entfernen.

Ganz allgemein scheint sich das Einführen diverser Alltagsgegenstände einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen. Die berühmte Colaflasche ist dabei ja schon fast ein alter Hut. Origineller war ein homosexuelles Männerpärchen aus Köln, die bei dem Versuch, den Hintereingang zu dehnen, zwei Billardkugeln verloren ("Die Drei und die Vier, Herr Sanitäter."). Auch sehr kreativ: Die Perlenschnur des Wannenstöpsels in die Harnröhre einführen und den Trafo einer Modelleisenbahn daran anschließen. Interessant für alle, die auf innere Verbrennungen stehen.

Also liebe Leser, wenn euch was Dummes passiert, vertraut euch ruhig eurem Arzt an. Dieser hat vermutlich schon weit Schlimmeres erlebt.

Quelle: berliner-kurier.de