Wir Männer sind Jäger und wollen Beute machen. Da wir heutzutage aber nun mal nicht einfach so einen Speer auf das Haustier des Nachbarn werfen dürfen, müssen wir uns halt auf die Frauen beschränken. Nein, nicht um Speere auf sie zu werfen. Natürlich um sie ins Bett zu bekommen! Es ist ja auch eine Form der Jagd. Aber was, wenn wir die Beute erlegt haben, und sie fortan Nacht für Nacht in unserem Bett liegt? Sinnbildlich gesprochen könnte man sagen, dass das Fleisch dann irgendwann zu stinken anfängt.

Worauf wir hinauswollen, ist, dass moderne Sexualtherapeuten der Meinung sind, dass separate Betten, oder sogar getrennte Schlafzimmer, dem Liebesleben förderlicher sind, als eine gemeinsame Decke. Was zunächst befremdlich klingen mag, macht bei näherer Betrachtung durchaus Sinn. Wie im wachen Zustand unterscheiden sich Männlein und Weiblein nämlich auch im Schlaf.

Von der Natur auf Babygeschrei getunt, wachen Frauen zum Beispiel leichter auf und brauchen tendenziell mehr Nachtruhe. Blöd, wenn man bedenkt, dass Kerle häufig schnarchen und sich auch durch wilde Flüche nicht davon abbringen lassen, weiter zu schlafen, da wir pennen wie ein Stein. Sie ist morgens also übellaunig, und wir haben wieder mal keine Ahnung, warum sie wieder so komisch drauf ist. Schlechte Voraussetzungen für einen Quickie!

Schläft sie aber nun woanders, erwacht in uns der Jagdinstinkt. Plötzlich gilt es, sich zu bemühen, quasi die Beute in unsere Höhle zu zerren. Der Mann fühlt sich somit wieder gefordert, und sie sich gewollt! Eine simple Rechung, die Leidenschaft ergibt!