Klischees über Männer und Frauen gibt es viele. Männer hören nicht zu, sind schneller bockig und Frauen gehören in die Küche, aber ganz sicher nicht hinter das Lenkrad. Der Mann ist der Dominante, auch in einer Beziehung. So präsentieren uns es die Medien und so möchten wir – vor allem Männer – es gerne sehen. Was jedoch los ist, wenn sich eine Frau "typisch männlich" verhält, hat nun das Dating-Portal Secret durch eine Umfrage herausgefunden. 7000 Probanden wurden befragt, wie es um ihre Toleranz bezüglich des Partners und anderen Dingen steht.

60 Prozent aller Männer würden es demnach verstehen, wenn eine Frau "allein ihrer Triebe wegen" fremdgeht.  Vier von fünf Frauen glauben, dass dies für Gesprächsstoff und Diskussionen sorgt. Auch sind Männer toleranter was die Anzahl der Sexualpartner der Frau angeht: Der Hälfte aller Männer ist es vollkommen egal, mit vielen Kerlen ihre Partnerin bereits in der Kiste war.

Interessant ist jedoch, dass sich Männer unwohl fühlen, sobald Frauen eine dominantere Rolle in der Beziehung einnehmen. Besonders kommt dies in der anfänglichen Annäherungsphase zum Tragen. Kleinigkeiten, wie das Bestellen eines Steaks oder die fast schon abschließende Schlüsselfrage "Zu dir oder zu mir?", irritieren und stören Männer gewaltig. Wenn Frauen dann auch noch deutlich klarstellen, dass sie kein Interesse an einer festen Beziehung haben und lediglich auf ein schnelles, wildes Abenteuer aus sind, fallen viele aus allen Wolken. Ganze 68 Prozent der Männer um genau zu sein.

Besser verdienende Frauen sind für Männer hingegen kein Problem. Problematisch wird es erst bei Karrieren wie Profifußballerin oder Boxerin. Einen Porsche sollte die Dame auch nicht in der Garage stehen haben: Fast drei Viertel aller Männer erachten dies als störend. Nur ein Viertel der Frauen findet dies hingegen ungewöhnlich.

Außerdem hat die Umfrage ein für alle mal klargestellt: Männer wissen nicht, was in den Köpfen der Frauen vorgeht – Frauen andersherum jedoch genauso wenig. Eine deutliche Aussprache tut also manchmal doch ganz gut.