Gehört ihr auch zu denen, die einfach nie aufhören, ihrer ersten Liebe nachzutrauern? Dann lasst euch gesagt sein: Das lohnt sich nicht! Zumindest sagen das britische Forscher. Die haben nämlich herausgefunden, dass man erst mit dem fünften Partner so richtig glücklich wird.

Schlechte Nachrichten also für alle, die noch immer mit ihrer ersten Flamme das Bett teilen? Mitnichten. Denn all die Erfahrungen, die wir mit vergänglichen Liebeleien über uns und die Partnerschaft als solches sammeln, sind unverzichtbare Stufen auf dem Weg zu einer ernsthaften Beziehung.

Den Psychologen von der Insel nach kann man von folgendem Schema ausgehen:

  • Der/die Erste: Wer erinnert sich nicht an sein erstes Mal? Die Tatsache, dass man den ersten Kuss, den ersten Sex, das erste Mal verliebt sein so intensiv erlebt, führt dazu, dass die gemachte Erfahrung auch alles andere danach nachhaltig prägt.

  • Der/die Zweite: Mittlerweile hat man erste Berührungsängste abgelegt, und wird mutiger. Die Missionarsstellung wird zweitrangig und man beginnt zu experimentieren. Und ganz wichtig: Erst mit dem zweiten Partner erleben Frauen angeblich einen Orgasmus!

  • Der/die Dritte: Wir haben genug geübt, um zu wissen was wir gut können, und vor allem, was wir mögen oder eben gar nicht leiden können. Eine gewisse Routine kehrt im Bett ein.

  • Der/die Vierte: Noch ist nicht alles an den rechten Platz gerückt. Während Frauen noch mit der Scham zu kämpfen haben, ihre Vorlieben zu äußern, sind Männer da bereits deutlich direkter. So entsteht ein Ungleichgewicht, welches für Konflikte sorgt.

  • Der die Fünfte: Jetzt darf es gerne ernst werden! Psychologin Caroline Sweet sagt dazu: „Erst bei Nummer Fünf wissen wir, was wir wollen und trauen uns auch das zu äußern. Eine dauerhafte Beziehung hat jetzt die besten Chancen.“

Was nun aber mit Männern ist, die sich im zweistelligen Bereich bewegen, wenn sie versuchen, ihre Liebschaften zu zählen, bleiben uns die Forscher leider schuldig.

Quelle: BZ