Vor kurzem haben wir die ersten Ergebnisse einer laufenden Studie veröffentlicht, die unter anderem der Frage nachgeht, wie die Deutschen zum Thema „Sex mit einem Roboter“ stehen. Und siehe da: Jeder fünfte Bundesbürger würde in naher Zukunft gerne man mit einem Sexroboter auf Tuchfühlung gehen und gut die Hälfte hätte kein Problem damit, wenn es der Partner mit einer mechanischem Gespielin treibt. Aber warum ist immer nur von weiblichen Modellen die Rede? Gibt es denn keine automatischen Lustknaben? Oh doch, die gibt es! Haltet euch fest Männer, hier kommt die Konkurrenz!

Die Firma „Realbotix“ zählt zu den Pionieren im Bereich der Sexroboter und hat mit ihren „Realdolls“ bereits des Öfteren von sich Reden gemacht. Nun hat das kalifornische Start-up eine männliche Version seines Produktes angekündigt, die laut eigenen Angaben sogar individualisierbar sei. Körperbau, Persönlichkeit und auch der „bionische Penis“ können den Wünschen und Bedürfnissen der vorwiegend weiblichen Zielgruppe entsprechend zugeschnitten werden. Inwiefern gleichgeschlechtlicher Sex mit dem Robo-Lümmel möglich sei, ist nämlich noch unklar.

Der mechanische Männerersatz (noch) ohne Namen steht seiner Schwester „Harmony“ gegenüber, die wir euch an anderer Stelle bereits vorgestellt haben. Das garantiert migränefreie Mädel kostet gut 15.000 Dollar und soll nach den Vorstellungen der Macher weit mehr sein, als nur ein Sexspielzeug. Dank einer ausgeklügelten und lernfähigen KI soll es eine echte Bindung zu dem Besitzer aufbauen und sich sogar mit diesem unterhalten können.

Vibratoren waren gestern!

Es ist also davon auszugehen, dass auch der Sex-Ken über entsprechende Tamagotchi-Funktionen verfügt. Mal ganz abgesehen davon, dass der Bengel laut  Realbotix-CEO Matt McCullen „besser als ein Vibrator“ sein soll.

Man mag zu dieser Entwicklung nun stehen, wie man will: Sie findet statt! Welche Kreise das Thema bereits gezogen hat, beweist die Initiative „Campaign Against Sex Robots“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gegen die „brutale Entmenschlichung von Frauen“ vorzugehen. Ob und inwieweit ein männliches Produkt die vorherrschende Kritik zu entkräften vermag, sei dahingestellt. Und wusstet ihr, dass es in Europa bereits Bordelle gibt, in denen Sexroboter … öhm … arbeiten?!

Das folgende Video ist bereits etwas älter und zeigt eine männliche Real-Doll unter „realen“ Testbedingungen nebst Einblick in den Herstellungsprozess. So oder so ähnlich könnte dann wohl die Zukunft auch in weiblichen Schlafzimmern aussehen.