Wie sollen sich die armen Briten da noch entspannen? Unsere Geschlechtsgenossen werden, wie ihr ja vielleicht bereits wisst, von ihrer Regierung, was den Konsum von Pornos aus dem Internet betrifft, immer mehr bevormundet. Man sollte meinen, eine Frau stecke dahinter, doch tatsächlich handelt es sich bei dem Spaßverderber um den Premier David Cameron.

Nachdem dieser bereits im Sommer einen Pornofilter verbindlich machte, den User eigenhändig wieder zu deaktivieren hatten – was übrigens 92 Prozent der Briten sofort taten – nun der nächste Schlag ins Gesicht der medialen Freiheit und der erste Schritt auf dem Weg zu einer äußerst bedenklichen Zensurpolitik.

Denn den Briten wird zukünftig vorgeschrieben, auf was sie sich einen von der Palme wedeln dürfen. Zensiert werden in Zukunft:

  • Fesselspiele
  • Spanking (das Versohlen des Hinterns)
  • Squirting (weibliche Ejakulation)
  • Urophilie (Spielchen mit Urin)
  • Facesitting (erklärt sich wohl von selbst).

Klar, dass der Unmut nun groß ist. Doch während die einen wohl sagen, dass es sich dabei doch nur um irgendwelche Schmuddelfilmchen handelt, auf die man ohne weiteres verzichten kann, sehen wir da ein ganz anderes Problem. Denn dass sich eine Regierung anmaßt, dem Volke vorzuschreiben, was in sexueller Hinsicht erlaubt ist und was nicht, halten wir für sehr gefährlich. Was, wenn einer der Herren oder Damen aus dem Parlament plötzlich auf die Idee kommt, Homosexualität sei verwerflich!? Schon sind wir wieder im finstersten Mittelalter, und bekommen eine Obrigkeit vorgesetzt, die für uns Entscheidungen fällt, und uns vorschreibt, wie wir zu leben haben. Wer nun glaubt, das sei zu drastisch formuliert, bedenke, dass es immer im Kleinen beginnt!

Und wer zur Hölle hat bei den Briten entschieden, dass Facesitting lebensgefährlich ist!? Oder die weibliche Ejakulation verwerflich? Spanking und Fesselspiele? Geht’s noch?! Was wollt ihr machen, wenn die Verfilmung von Shades of Gray in die Kinos kommt!?

Quelle: CB