Jedem Tierchen sein Pläsierchen, oder wie man auch so schön sagt: Jeder mag andere Pornos. Und was es da nicht alles gibt. Von A wie „Anal“ bis Z wie … öhm … ein Momentchen, bitte … (Wie bitte? Nee, nee Chef, ist nur Recherche. Oder können Sie mir sagen, welche Pornokategorien es mit „Z“ gibt? … Aber Abmahnung schreibt man mit „A“, und da habe ich schon … oh, verstehe …) Z wie „Ziemlich fieser Chef“ ist wohl alles dabei, was der Penis begehrt. Allerdings gilt selbst im Porno-Metier bei weitem nicht alles als normal.

Das weiß auch die britische Regierung und möchte den sogenannten „unkonventionellen Sexdarstellungen“ nun einen Riegel vorschieben. Ein entsprechender Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Internetprovider zukünftig Webseiten mit derartigen Inhalten sperren sollen. Doch wo fängt „unkonventionell“ an? Aus Sicht der Politiker dort, wo der vom British Board of Film Classification (BBFC) zugelassene kommerzielle DVD-Verkauf endet. Darunter fallen unter anderem Bilder oder Videos, in denen ein Klaps auf den Po zu sehen ist, weibliche Ejakulation, Menstruationsblut oder Urin. Auch Sex in der Öffentlichkeit gehört in diese Kategorie.

Vier Finger sind okay!

Richtig schräg finden wir die Debatte darüber, wie viele Finger denn nun in die diversen Körperöffnungen eingeführt werden dürfen, damit die Nummer noch als „konventionell“ durchgeht. Behörde und Filmemacher haben sich schließlich auf vier geeinigt. Bei dem Gespräch wären wir wirklich gerne dabei gewesen.

Der Gesetzentwurf ist zwar noch nicht durch, doch die entsprechenden Webseiten können sich schon mal darauf vorbereiten einen ganzen Schwung Inhalte speziell für britische Nutzer ausblenden zu müssen. Kritiker werfen der Politik indes unzulässige Zensur vor. Nicht zu Unrecht, wie wir finden!

Quelle: heute.at