Es war unvermeidlich. Schließlich dreht die Pornobranche am laufenden Band Streifen, in denen sie bekannte Popkulturphänomene „parodiert“: So gut wie jeder Superheld hat seine pornöse Behandlung bereits bekommen, die ‘Hero Turtles’ ebenso. Vampirjägerin ‘Buffy’ durfte sich auch mit Pfählen der organischen Art auseinandersetzen, ‘Big Bang Theory’ trägt das „Bangen“ bereits im Namen und selbst die Simpsons haben die Filmemacher verwurstet. Jetzt erwischt es eben die Pokémon. Ist bei den ganzen Suchanfragen nach Poké-Porn auf einschlägigen Portalen aber auch kein Wunder. Also kommt jetzt eben: ‘Pornstar GO – A XXX Parody’.

Der Hype um die Taschenmonster, ihre Trainer und Pokébälle reißt nicht ab – und seit es ‘Pokémon Go’ gibt, sind Abermillionen Menschen wieder auf Monsterjagd. Doch nichts ist heilig, vor allem den Produzenten der Branche – und wie die berühmte Regel 34 des Internets besagt: „Wenn etwas existiert, dann gibt es eine Pornoversion davon!“ Klar, dass solch ein viraler Trend nicht nur primitive MANN.TV-Autoren wie den Verfasser dieser Zeilen zu schlüpfrigen Wortspielen hinreißt, sondern dass die Porno-Industrie absahnen möchte … Sorry.

Jedenfalls dreht sich in ‘Pornstar Go’ alles um einen Trainer, der die Welt nach besonders … äh … heißen Biestern durchstreift und dabei allerlei – nennen wir es mal „Abenteuer“ erlebt. Er lässt seine „Monster“ dabei in „Kämpfen“ der ganz besonderen Art gegeneinander antreten. Stilecht wirft der Kerl natürlich nicht mit Pokébällen, sondern mit Liebeskugeln, um der Allerbeste zu werden und sie alle zu kna … äh sammeln.

Wir können Elternverbände schon jetzt die Messer wetzen hören, wenn die Kids sich auf der Suche nach Inhalten zu ‘Pokémon Go’ mal wieder „verklickt“ haben …