Der Penis. Über kaum ein Thema wird so viel diskutiert und getratscht, wie über den Johannes eines Mannes. Kommt es auf die Penisgröße an oder ist diese doch egal? Seine Länge, sein Wohlbefinden – wenig lässt uns Männer mehr verzweifeln, als wenn es „ihm“ schlecht geht oder er im Vergleich mit anderen seiner Artgenossen zu klein dasteht.

Hier erstmal ein paar Fakten zu unserem besten Freund, die sicher noch nicht jeder kennt – oder wusstet ihr, dass „er“ nachts Beschäftigungstheorie macht? Oder, dass er unter Hochdruck steht? Los geht’s:

  • Erigiert baut sich in seinen Schwellkörpern ein Druck von bis zu 200mm/Hg auf – das liegt weit über den bereits beeindruckenden Werten unseres Blutdrucks.

  • Von den meisten Erektionen bekommen wir im Übrigen gar nicht so viel mit – die ereignen sich üblicherweise nachts im Schlaf. Quasi eine Art automatischer Selbstwartung. Bis zu sechs Mal richtet „er“ sich in dieser Zeit zu voller Größe auf.

  • Das kann pro nächtlicher Erektion schon mal 20 bis 50 Minuten dauern – insgesamt versteift sich der kleine Prinz während des Zapfenstreichs bis zu vier Stunden lang. Und zwar jede. Verdammte. Nacht.

  • Der deutsche Durchschnittspenis misst im Übrigen 14,48 cm, hat einen Umfang von etwas über 11 cm und einen Durchmesser von 4,1 cm.

  • Im schlaffen Zustand zeigt er sich genügsamer: Etwas um 7 cm lang, etwas mehr als 7,5 cm Umfang und gerade mal 3,1 cm Durchmesser bleiben ihm da noch.

  • Es kommen übrigens „nur“ ca. 5000 Männer weltweit auf eine erigierte Länge von über 30 Zentimetern, kein Grund zur Panik also!

  • Die Herkunft ist entscheidend. Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO wiesen schon in den Neunzigern nach: Es gibt Unterschiede bei der Länge, je nachdem, woher ein Mann stammt. Die Größten haben nach wie vor die Afrikaner, zumindest statistisch: 21 Prozent der Afrikaner können sich über Penisse freuen, die im erigierten Zustand 17,6 bis 20 Zentimeter messen. 15 Prozent der Weißen weltweit können ebenfalls mit solchen Längen aufwarten. Bei den Asiaten sind es lediglich 2 Prozent.

Aber wie ist das eigentlich mit der Größe? Wer hat denn nun den Längsten? Hier die europäischen Größen im groben Ländervergleich. Es gelten die Durchschnittslängen im erigierten Zustand:

  • 12 bis 12,9 Zentimeter: Irland, Italien, Griechenland, Rumänien

  • 13 bis 13,9 Zentimeter: Portugal, Spanien, Armenien, Ukraine, Russland, Luxemburg, Estland, Finnland, Mazedonien

  • 14 bis 14,9 Zentimeter: Albanien, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Slovenien, Ungarn, Österreich, Slowakei, Tschechien, Polen, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Island, Norwegen, Dänemark, Lettland, Litauen

  • größer als 15 Zentimeter: Niederlande, Bosnien-Herzegowina, Georgien

Werte, mit denen wir gut leben können. Aber gut, wir hier in der Redaktion sind ja auch Titanen. In jeder Hinsicht.