Es soll ja Frauen geben, die der festen Überzeugung sind, dass Männer mit dem Alter immer umgänglicher werden. Angeblich liegt das daran, dass wir im Laufe der Zeit weniger an Sex denken und somit zu besseren Gesprächspartnern werden. Möglich wäre es. Man wird ja schließlich nicht fitter. Aber wir sind nun einmal Männer! Und das bedeutet, wenn es schon weniger werden muss, dann wird es dafür wenigstens auch besser!

Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie der kanadischen Aufklärungsorganisation „Sex Information and Education Council“ und des Kondomherstellers Trojan. Im Zuge dieser sollten 2.400 Kanadier im Alter von 40 bis 59 Jahren ihr Sexualleben beurteilen. Und wie sich zeigte, rappelt es ganz schön in der Mottenkiste!

Sexualwissenschaftlerin Robin Milhausen von der University of Guelph äußerte sich der Internetseite newswire.ca gegenüber folgendermaßen:
„In der öffentlichen Meinung heißt es häufig, Sex würde mit dem Alter weniger wichtig, weniger spaßig und weniger häufig werden. Diese Umfrage zeigt jedoch klar, dass Menschen in dieser Altersgruppe ein sehr zufriedenstellenden Sexleben haben.“

Denn rund zwei Drittel der Teilnehmer gaben an, den letzten Sex als sehr angenehm empfunden zu haben. Darüber hinaus verrieten 63 Prozent, den Sex heute für abenteuerlicher zu empfinden als noch vor zehn Jahren. Dahinter steckt vermutlich, dass es den Menschen im Alter leichter fällt, Wünsche zu kommunizieren und sich beim Liebesakt zu öffnen.

Und so gaben viele der Studienteilnehmer auf die Frage, was denn zu gutem Sex gehöre, auch die gleichen Antworten: Kommunikation, ein ausgiebiges Vorspiel und der Austausch von Zärtlichkeiten nach dem Liebesakt!

Gut zu wissen! Denn wenn sie mal wieder meckert, dass wir uns im Bett zu wenig Zeit lassen und danach immer gleich einschlafen, können wie sie nun damit trösten, dass all das noch kommt, wenn wir erst mal älter sind!