Die Zeiten, in denen Online-Dating belächelt wurde, sind vorbei. Immerhin gilt es mittlerweile als empirisch erwiesen, dass das Konzept der Partnersuche vom heimischen Wohnzimmer aus tatsächlich zum Erfolg führen kann. Nun gut, man darf sich dann zwar nicht beschweren, wenn in dem Paket nicht drin war, was versprochen wurde, aber wer auf dieser Welt beschönigt sein Profil denn nicht?! Die Chance, jemanden kennenzulernen, steigt logischerweise mit der Attraktivität der Selbstdarstellung im Netz, weshalb wir euch heute in paar wissenschaftlich fundierte Tipps geben wollen, die eure Erfolgschancen beim Online-Dating verbessern.

Alles fängt beim Namen an
Das zumindest behaupten Forscher in der Fachzeitung „Evidence Based Medicine“. Wer sich einen Nickname auswählt, dessen Anfangsbuchstabe aus der ersten Hälfte des Alphabetes stammt – also von A bis M – der werde der Untersuchung zufolge häufiger angeklickt. Professor Khalid Khan von der britischen Queen Mary Universität in London erklärt diesen Umstand damit, dass Erfolgsmaßstäbe wie Bildung und Einkommen mit Namen vorn im Alphabet in Verbindung gebracht würden. Abgesehen davon sortieren Suchmaschinen Namen in den meisten Fällen in alphabetischer Reihenfolge, was wir als ungebildete Nichtwissenschaftler übrigens für den weitaus wichtigeren Grund halten.

Intelligente Nicknamen sind gefragt!
Im weiteren Verlauf der Studie zeigte sich, dass wir Männer recht simpel gestrickt sind, und auf Profilnamen reagieren, die äußere Attraktivität suggerieren, so wie „Blondschopf“ oder „Süße“. Frauen wiederum lassen sich von Namen locken, die auf Intelligenz hindeuten. „Kultiviert“ ist zum Beispiel eine gute Wahl. Spaßvögel, die der Meinung sind, ein „Klein“ im Namen brächte ein gehobeneres Maß an Aufmerksamkeit, sollten dagegen umdenken, da ein Hinweis auf negative Attribute wenig erfolgsversprechend ist.

Auch für das Profilfoto gibt es klare Regeln.
Ganz wichtig ist dabei ein echtes Lächeln, am besten gepaart mit einem geneigten Kopf, da dies Interesse signalisiert. Auch interessant ist, dass Gruppenfotos wohl besser ankommen als Einzelbilder, schließlich beweist das Vorhandensein von Freunden, dass man kein sozialer Trampel ist. Des Weiteren finden Frauen Männer attraktiver, wenn andere Frauen diese anlächeln, während wir Kerle uns stärker von Damen angezogen fühlen, die auf dem Bild rote Kleidung tragen.

Neben all diesen psychologischen Tricks heben die Wissenschaftler aber vor allem hervor, dass ein Profil in erster Linie aufrichtig sein sollte, und geben uns noch einen guten Rat mit auf den Weg: "Denken Sie immer daran, dass Sympathie attraktiver ist als akademischer Erfolg.“