Auch als kleiner Redakteur hat man sich journalistischen Grundprinzipien verschrieben, zu denen unter anderem Sachlichkeit und eine möglichst wertfreie Berichterstattung gehören. Das ist, wie ihr euch sicherlich denken könnt, allerdings nicht immer so leicht, weshalb wir heute mal ein neues System erproben werden: Immer dann, wenn der Autor dieser Zeilen zu sehr in seine persönliche Meinung abgleitet, gibt es einen Schlag an den Hinterkopf vom Lektor, der sich freundlicherweise bereiterklärt hat, diesem Experiment beizuwohnen. Und wie es der Zufall so will, haben wir auch das perfekte Thema für einen repräsentativen Test: Eine YouTuberin, die ganz gewaltig einen an der … (Autsch! Verdammt …)

Los Angeles – natürlich treibt die Gier nach Klicks nicht nur zwischen Polizeisirenen und Filmindustrie mitunter seltsame Blüten. Doch die hier ansässige „Lena the Plug“ ist ein Sonderfall. 240.000 bis zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Meldung auf ihrem Channel versammelten Follower sind der Frau nämlich nicht genug, weshalb sie der Welt ein unmoralisches Angebot unterbreitet: „Sobald ich eine Million Fans habe, lade ich 'nen Porno hoch!“ Hier der Aufruf:

„The Plug“ (zu deutsch: der Stöpsel) hat ihren Körper schon längst als Geschäftsmodell der Marke „Sex sells“ entdeckt und ertränkt die darbende Masse, wie so viele YouTuber auch, immer wieder aufs Neue mit den Banalitäten eines schwachen Geistes … (aua, Herrgott nicht so fest, Mensch …) beglückt ihre Fans mit Videos, die ihren Gang zur Brust-Vergrößerung dokumentieren, lässt sie daran teilhaben, wie Lena und ihre beste Freundin in der Badewanne tiefschürfende Themen wälzen und beim „Question and Answer“-Dirty-Talk alles Wissenswerte über die Magie der Sprache lernen … (Alter, wofür war der jetzt … Sarkasmus? Nicht dein Ernst … aaaahh, schon gut, schon gut)

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