Was erleben und dafür noch bezahlt werden? Kim und Paolo aus Italien machen nicht nur das, sondern auch noch jede Menge Sex vor der Kamera – und zwar beim Reisen. Das junge Paar stellt seine Videos auf einer Plattform ein, verdient damit gutes Geld und tingelt mit der Kohle um den Erdball. Man kann seine Zeit wahrlich schlechter verbringen. 

Der britischen „Sun“ gegenüber bezeichnen die beiden sich als „bekennende Swinger“, als „offenes“ Pärchen. Bei einem gemeinsamen Bekannten haben sie sich kennengelernt – und hatten direkt Sex. Einen Dreier: „Einmal waren wir mit einer Freundin auf einer Party und sind alle drei zusammen im Bett gelandet. Seit dieser Nacht sind Paolo und ich unzertrennlich“, so Kim. Ab Tag eins ihrer Beziehung filmten die beiden ihre Liebesakte, planten direkt, ins Porno-Business einzusteigen – doch es scheiterte am nötigen Know-how. Das änderte sich, als Paolo und Kim schließlich eines Nachts einfach eines ihrer Bettspielchen ins Internet stellten.

Mittlerweile sind sie alte Hasen, verkaufen ihre Pornos und Bilder über eine eigene Website – einfache Clips schlagen mit vier Euro zu Buche, doch je mehr es in den Filmchen zur Sache gehen soll, desto kostspieliger werden die Streifen. Abonnenten der beiden erhalten zudem Bonusmaterial: Etwa Making-ofs oder Behind-the-Scenes-Videos. In denen kommen auch schon mal Gesetzeshüter verschiedener Herren Länder vor, denn nicht überall nimmt man die freizügigen Abenteuer der beiden an wechselnden öffentlichen Orten mit Humor: „Wir wurden zweimal erwischt: Einmal, als wir in Italien das Video ‚Rollschuhfahren und Saugen auf der Landstraße‘ drehten. […] Wir mussten 80 Euro Strafe zahlen, aber die hatten wir durch das Video irgendwann wieder drin“, so Kim.

Auch in Cap D’Agde in Frankreich gab es Ärger mit dem Gesetz, weil Kim vor der Kamera in aller Öffentlichkeit an Paolo herumspielte. Doch genau diese Fummeleien vor der Kamera haben die beiden im räumlichen Sinne weit gebracht: So haben sie nicht nur Spanien (inklusive der Kanaren) besucht, sondern auch Polen, Rumänien, Griechenland sowie Montenegro. Im Moment tummeln sie sich in Argentinien, haben ihre normalen Jobs an den Nagel gehängt – ihr neuer Lebensstil gefällt ihnen zu gut. Kim dazu: „Anstatt überall auf der Welt Selfies zu machen, machen wir überall auf der Welt Porno-Clips, um uns an unsere schönsten gemeinsamen Momente zu erinnern.“