Dass 'Fifty Shades of Grey' einen schlechten Einfluss auf unseren Filmgeschmack hat, wussten wir bereits. Doch jetzt verletzen sich anscheinend immer mehr Menschen nach dem Lesen des Buches mit Sexspielzeugen. Zu diesem Ergebnis kommt die amerikanische Regierungsstelle für Produktsicherheit (Consumer Product Safety Commission). Ihren Zahlen nach haben sich die Unfälle mit Sexspielzeugen seit 2007 nahezu verdoppelt. Vor allem in den Jahren 2012 und 2013 (dem Zeitraum des größten Hypes um Fifty Shades of Grey) sprangen die Zahlen rapide an.

Auf was genau diese „Zwischenfälle“ zurückzuführen sind, lässt sich nicht immer sagen, doch 83 Prozent der darauf folgenden Behandlungen wurden als „Entfernungen von Fremdkörpern“ klassifiziert. Interessant ist auch das Alter der Patienten. 58 Prozent der Patienten waren Männer mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren. Die Frauen sind hingegen mit 30 Jahren im Schnitt jünger. Die gute Nachricht zum Schluss: Bei keinem der erfassten Notfälle kam jemand zu Tode und auch die Feuerwehr musste kein einziges Mal zur Hilfe gerufen werden.

Ein direkter Bezug zum Erscheinen des Buches und der gestiegenen Anzahl der Verletzungen kann die Studie natürlich offiziell nicht nachweisen. Jedoch sind die Parallelen verdächtig – und es bleibt abzuwarten, ob mit der Popularität des Films die Anzahl der Verletzungen weiter ansteigen wird.