„Den Pinsel bearbeiten“ oder „sich einen von der Palme wedeln“ – egal, wie man es ausdrückt, die Masturbation gehört zum Alltag dazu. Für einige ist es die erste Tat nach oder sogar noch vor dem Aufstehen, während andere sich auf der Arbeit aufs Klo verdrücken und dort auf dem Smartphone auf Schmuddelseiten surfen, um sich einfacher erleichtern zu können.

Der chinesische Student Zheng Gang (23) legte ebenfalls gerne selbst Hand an – zumindest bis zu seinem Tod. Seit mehr als drei Jahren nahm der Student an einem Samenspendeprogramm einer Uniklinik teil. Seine letzte, tödliche Spende war die vierte innerhalb einer Woche. Nachdem der Student nach zwei Stunden nicht aus dem „Spendenraum“ kam, brachen Mitarbeiter die Tür auf und fanden den jungen Chinesen bewusstlos auf dem Boden liegend – in der Hand noch das Pornoheftchen zur Anregung. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Verstorben war der Student bereits im Februar 2012 durch den Herzinfarkt infolge der Dauermasturbation. Der Fall dringt erst jetzt an die Öffentlichkeit, da seine Angehörigen nun auf eine Entschädigung von umgerechnet 500.000 Euro pochen.

Der Aussage der Familie nach habe die Klinik den jungen Mann zur Spende gedrängt. Das Gericht entschied jedoch gegen die Familie und gab an, dass der Mann für seine Entscheidungen selbst verantwortlich sei. Die Familie geht leider leer aus – anders als die Samenbank.

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