Die Geschichte, die jetzt kommt, ist ein wunderbarer Beweis dafür, dass an der Floskel „Probleme sind Rudeltiere“, tatsächlich etwas dran ist. Die Nummer würde außerdem eine prima Szene für eine Komödie abgeben, so man sich denn entscheidet, darüber zu lachen. Denn man könnte genauso gut auch Mitleid mit dem armen Paar empfinden, um das es im Folgenden geht und welches dem Wort „peinlich“ eine ganz neue Dimension verliehen hat. Wobei die Zwei nicht ganz unschuldig sind. Aber von vorne:

Fremdgegangen wird überall auf der Welt. So auch in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, wo sich ein verheirateter Mann kürzlich mit seiner ebenfalls verheirateten Geliebten im Bett vergnügte. Man könnte es nun Karma nennen oder auch einfach einen Scheidenkrampf, aber was auch immer es war, es führte dazu, dass der Mann plötzlich in der Frau steckenblieb und einfach nicht mehr in der Lage war 'auszuparken'. Es ging weder vor, noch zurück!

Shame … Shame … Shame …

So etwas ist bekanntermaßen schmerzhaft für beide, weshalb sich das umtriebige Paar bald gezwungen sah, laut um Hilfe zu rufen. Die kam auch prompt in Form einiger Nachbarn. Das ist für sich genommen schon reichlich unangenehm, doch was noch kommen sollte, erinnert ein wenig an eine gewisse Szene aus „Game of Thrones“. Denn die Helfer entschieden, ihre zwei Patienten auf dem Laken zum Doktor zu tragen. Und zwar über die Straße, am helllichten Tage.

Eine solche Nummer erregt natürlich Aufmerksamkeit, so dass sich immer mehr Schaulustige der bizarren Prozession anschließen, bis sich eine unüberschaubare Menschenmasse versammelt hat, um diesem denkwürdigen Moment beizuwohnen. Im Ort munkelt man übrigens, dass der betrogene Ehemann der Frau von der Liaison wusste, und ihr deshalb zuvor ein von einem Hexer gebrautes Elixier verabreicht hatte, was dann zu dem Sexunfall führte. Und doch ist es am Ende eben jener Mann, welcher dafür sorgt, dass die zwei Fremdgeher endlich zum Arzt kommen. Der Hexer indes nutzte den Vorfall, um in den lokalen Medien den drohenden Finger zu zeigen, und erklärte, dass diese Aktion allen Untreuen eine Warnung sein sollte.

Quelle: express.de