Habt ihr nicht auch schon dagelegen und konntet einfach nicht einschlafen, weil ihr euch gefragt habt, was es wohl kostet, wenn euch die Feuerwehr 13 Penis-Ringe aufflext? Ja, wir auch nicht. Aber endlich ist Schluss mit schlaflosen Nächten, denn wir haben die Antwort. In München gab es nämlich einen Präzedenz-Fall!

Aber vor vorne: Es ist gar nicht lange her, da sah sich ein 52-jähriger Mann genötigt, mit einem pikanten Problem um Hilfe im Klinikum rechts der Isar (Ja, das Hospital heißt wirklich so!) zu bitten. Denn an seinem Gemächt steckten bereits seit vier Tagen 13 Penis-Ringe, die er alleine einfach nicht mehr losbekam. Auch die Ärzte waren zunächst reichlich ratlos ob dieser ungewöhnlichen Situation.

Letzten Endes musste es die Feuerwehr richten, die mit zwei Trennschleifern anrückte. Normalerweise werden die Dinger benutzt, um verunglückte Personen aus Autos zu schneiden, diesmal wollte bloß ein armer Willie von seinem Schmuck befreit werden.

Da sich der Mann laut der Berufsfeuerwehr selber durch „grobe Fahrlässigkeit“ in diese Lage gebracht hatte, wurde ihm daraufhin eine Rechnung für den Einsatz ausgestellt. Diese beläuft sich auf insgesamt 693 Euro. Das sind umgerechnet 53 Euro und 30 Cent pro Ring.

Der Mann hat daraufhin Widerspruch eingereicht, der von der Rechtsabteilung der Feuerwehr derzeit geprüft wird. Denn faktisch gibt es keinen festgelegten Preiskatalog für solcherlei Sondereinsätze. Stattdessen wird einzeln geprüft und je nach Umfang des Einsatzes abgerechnet.

Die Sache geht aber nicht so recht voran, weil die Experten jedes Mal pubertär zu kichern beginnen, wenn bei der Beurteilung des Falles vom „Umfang“ die Rede ist …