Euch gehen die originellen Anmachen aus, um Frauen ins Bett zu bekommen? Wie wäre es mit „Ich habe übrigens Sex in Harvard studiert!“?! Klar erntet ihr dann zunächst nur Spott, wenn ihr dann allerdings das Diplom aus eurer Tasche zieht, dürfte daraus Interesse werden. Wo ihr ein solches herbekommt, wollt ihr wissen? Na woher schon? Ihr müsst Sex in Harvard studieren!

Dazu braucht ihr nicht einmal besonders schlau oder privilegiert zu sein, denn zweimal im Jahr bietet die amerikanische Elite-Universität einen Kursplan zum Thema Sex für Studenten und auch für alle anderen Interessierten. Unter dem Motto 'Sexual Health Education and Advocacy throughout Harvard College' („Sexuelle Gesundheit und Förderarbeit am Harvard College“), klärt eine Studentenorganisation Fragen zu besonders pikanten Themen.

Ihr möchtet eine Lehrstunde in Sachen Analsex? Dann schreibt euch ein für den Kurs „What, what in the butt: Anal Sex 101“. Auch im Angebot: „Anal für Anfänger – und vieles mehr“ oder „Analanatomie und das Potenzial zum Vergnügen für alle Geschlechter.“. Oder gehört ihr eher zu der breiten Leserschaft des Parade-Bondage-Romans Fifty Shades of Grey und wollt mehr zum Thema SM erfahren? Dann wäre „Fifty Shades of False: Kink 101“ sicherlich etwas für euch, ein Kurs, der sich der Korrektur der ungenauen Beschreibungen im Buch widmet. Pünktlich zum Wochenende könnt ihr euch in „Grindr? Tindr? Wie funktioniert das?“ darüber informieren, wie Dating Apps funktionieren und welche Vor- und Nachteile diese bieten.

Der Gedanke hinter dem Studentenprojekt wird auf der entsprechenden Webseite folgendermaßen formuliert: „Unser Ziel ist es, Einzelpersonen durch eine gemeinschaftliche Erfahrung zu verbinden.“

Eine schöne Umschreibung fürs Flachlegen und flachgelegt werden!