Die menschlichen Geschlechtsorgane wurden einst, was das Aussehen betrifft, mit außerirdischem Gemüse verglichen. Nun weiß man natürlich nicht, wie außerirdisches Gemüse auszusehen hat, aber es stimmt schon: Streng genommen ist „schön“ etwas anderes. Nun gehen die Meinungen, was das betrifft, sicherlich auseinander, aber auch eine Dame aus München war der Meinung, dass ihr rasierter Venushügel nicht viel hermacht. Sie erfand prompt das Intim-Tattoo für jedermann!

Wir können euch schon einmal insofern beruhigen, als dass sich das Arschgeweih-Trauma der 90er nicht wiederholen wird! Denn die Tattoos für den weiblichen Berg der Lust sind abwaschbar! Die Idee dazu hatte Anna Modry bereits 2012, als sie im Internet – warum auch immer – nach Schmuck für ihr Schneckenhaus suchte. Im Netz war allerdings nichts Passendes zu finden, weshalb sie selber aktiv wurde. „Irgendwie fand ich die Vorstellung schön, mir nach Lust und Laune neue Motive anzubringen.

Wichtig war ihr dabei, dass man die Werbung für das Honigtöpfchen jederzeit wieder abwaschen kann. „Schließlich ist das Entfernen ja noch schmerzhafter und teurer, als das Tattoo stechen selber.

Ob Anna mit ihren „PyPtoos“ (Pimp your Pussy-Tattoos) einen neuen Trend losgetreten hat, wird sich erst noch zeigen. Helfen würden womöglich ein etwas … sagen wir mal … „schlichterer“ Name und weniger Werbetexte im Stil von: „Ich freue mich immer wieder am meisten, wenn ich tagsüber auf Toilette die Hose runter lasse und dann das PyPtoo sehe.
Geht es euch auch so, dass ihr beim Lesen dieses Satzes einen enervierend quietschigen Tonfall im Kopf habt?

Kreativ ist der dekorative Leuchtturm am Kap der Guten Hoffnung aber durchaus. Ein Indikator dafür sind die vielen spontanen Vorschläge, die plötzlich in der mann.tv-Redaktion hin und her flogen wie sonst nur die Schaumprojektile diverser NERF-Guns.

Der Chef zum Beispiel war ganz begeistert von der Idee, dass eine Frau ihren Mann mit dem Logo des Lieblingsvereins überrascht und ihm ins Ohr haucht: „Tu es für den Verein!“ Das lässt tief blicken! Der eingeworfene Kommentar eines Kollegen aus der Werbeabteilung, dass doch schon alle anderen Mannschaften der Regionalliga seinen Verein ficken, bremste seinen kreativen Höhenflug nicht im Geringsten: „Wie wäre es mit einer Erinnerung, den Müll rauszubringen? Muhahaha! Oder …“

Es wurde nicht besser!

Aus der Ecke unseres Lektoren glaubte der Autor dieser Zeilen zudem ein Murmeln vernommen zu haben, das doch sehr nach „Grundregeln der Zeichensetzung“ geklungen hat, aber da kann man sich ja nie so ganz sicher sein.

Wir beenden die Sache an dieser Stelle besser mal und präsentieren euch quasi als „krönenden“ Abschluss ein Video, welches das Prinzip einer Tattoo-Haube für den geplatzten Igel verdeutlicht. Wir freuen uns übrigens auf viele einfallsreiche Kommentare!