Über keine Längenangabe wird so viel lamentiert, spekuliert und debattiert wie über die Penislänge. Immerhin kommt keiner anderen Zahl im Leben eines Mannes eine derartige Bedeutung zu. Außer vielleicht der Höhe des Gehaltes, mit der sich sicherlich der eine oder andere fehlende Zentimeter wieder gutmachen lässt, aber das war es dann wohl auch schon. Insofern hat garantiert jeder von uns schon das eine oder andere Mal zum Lineal gegriffen, um die Länge seines besten Stückes zu bestimmen. Und ebenso sicher hat sich dabei jeder von uns auch schon mal gefragt, wie man den Penis eigentlich richtig misst.

Denn um einen korrekten Vergleich anstellen zu können, müssen schließlich für alle die gleichen Regeln gelten. Und diese sind laut Dr. Frank Sommer, seines Zeichens Universitätsprofessor für Männergesundheit in Hamburg, eigentlich ganz einfach. Und der Mann muss es schließlich wissen.

„Man nehme ein flexibles Maßband, so wie es Schneider verwenden. Bitte keinen Zollstock oder Metallmaßband! Diese sind zu steif, können sich nicht optimal der Penisform anpassen und so das Ergebnis verfälschen. Deshalb wird das flexible Maßband genau am Übergang von der Penisbasis zum Schambein gerade bis zur Spitze der Eichel angelegt.“

Mit dieser Technik lässt sich schon mal die Länge im erigierten und im schlaffen Zustand bestimmen. Aber was ist mit dem angeblich viel wichtigeren Umfang?

„Dieser wird immer an der dicksten Stelle gemessen. Doch Penisse können sehr unterschiedlich geformt sein. Mal ist die dickste Stelle an der Penisbasis, manchmal aber auch in der Mitte oder ganz woanders.“

Na dann fragt mal eure Frauen nach einem Maßband. Und damit ihr auch eine Art Eichwert habt: Durchschnittlich beträgt die Länge eines erigierten Penis irgendwas zwischen 10 bis 19 Zentimeter. Drunter oder drüber? Jetzt gibt es jedenfalls keine Ausreden mehr!

Quelle: bild.de