In Russland ticken die Uhren bekanntlich etwas anders als im Rest der Welt, das zeigte uns vor Kurzem erst dieses „aufklärende“ Video über den Alltag auf den Straßen des größten Landes der Erde. Die Russen sind dafür bekannt, die Dinge auf besondere Art und Weise zu „handhaben“. Doch was eine russische Politikerin jetzt fordert, führt vor allem bei uns Männern zu unkontrollierbaren Lachsalven.

Die Abgeordnete Olga Galkina will jetzt Freier, die bei einem Schäferstündchen mit einer Liebesdienerin erwischt werden, vor den Traualtar zerren. Kein Witz! Wer die besonderen „Dienste“ in Anspruch nimmt und ertappt wird, der hat die Wahl: 100.000 Rubel Geldstrafe (circa 1.900 Euro), 15 Tage Knast oder eben die unfreiwillige Eheschließung.

Klingt hart für die russischen Männer. Denn wenn der Geldbeutel schmal ist, bleibt nur die Entscheidung zwischen Zwangsehe oder einer der bekanntermaßen ach so annehmlichen, russischen Haftanstalten – inklusive netter Gesellschaft der männlichen Insassen vor Ort. Frau Galkina scheint aber auch nicht besonders einfühlsam gegenüber den Damen der Liebeszunft zu sein. So hat sie nicht erwähnt, ob oder inwiefern die werten Damen des ältesten Gewerbes der Welt ein Mitspracherecht bei dieser Zwangsehe genießen.

Wer jetzt seinen nächsten Russlandurlaub samt „Begleitpersonal“ schon gebucht hat, braucht aber nicht hastig zu stornieren. Der Vorschlag dürfte wenig Chancen haben, im Parlament angenommen zu werden. Wir vermuten mal, weil einige Abgeordnete keine Lust haben, in Zukunft selbst die eine oder andere Heirat eingehen zu müssen.

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