Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, wo zur Hölle all diese Unmengen an Pornos herkommen? Nun gut, die meisten Clips sind gerade mal drei Minuten lang und doch gibt es vermutlich mehr Pornos im Netz als Kerle auf der Welt. Das liegt sicherlich auch daran, dass neben professionellen Produktionen immer mehr private Pornos daheim in Eigenregie gedreht werden. Manchmal allerdings nicht freiwillig!

Neben den sogenannten „Homemade“-Filmchen gibt es nämlich noch die Sparte „Revenge-Porn“, also „Rache-Pornos“, die oft von Ex-Partnern oder auch Hackern hochgeladen werden, um sich zu rächen, zu bereichern oder einfach nur, weil sie es können. Ein aktueller Fall macht derzeit ganz besonders von sich reden, da ein Hacker sich in dem Falle tatsächlich des Smart-TVs seiner Opfer bedient hat.

Wie die Daily Mail berichtete, entdeckten Freunde eines Paares aus Großbritannien kürzlich intime Aufnahmen aus deren Wohnzimmer auf einer Porno-Webseite. Dabei besteht kein Zweifel, dass man die Kamera des Smart-TVs genutzt hat. Der Blickwinkel lässt keine andere Quelle für das Videomaterial zu, weshalb ein wütender Ex-Freund auch auszuschließen ist.

Bereits vor einigen Jahren bewies das ARD-Magazin Plusminus, wie erschreckend gering die Sicherheitsstandards internetfähiger Geräte sind. Nur mit einem Laptop und einer DVB-T-Antenne ausgerüstet, hatte man problemlos die Kontrolle über einen zufällig ausgewählten Smart-TV übernommen und konnte sehen, was die Kamera aufzeichnete.

Da bleibt wohl nur, die Linse abzuhängen, wenn man sich bei einem Stelldichein in der Werbepause wirklich sicher wähnen möchte. Außer natürlich, ihr gehört zu den Leuten, die den Gedanken aufregend finden, beobachtet werden zu können. Soll es ja auch geben!