Googles neuester Geniestreich Google Glass wurde kürzlich für Entwickler bereitgestellt – gegen einen kleinen Obolus von 1.500 US-Dollar. Diese können nun feuchtfröhlich mit dem tragbaren Gadget herumexperimentieren und Applikationen entwickelt, die dem Nutzer dann in unweiter Zukunft einmal vor dem Auge herumschweben werden.

Viele Unternehmenszweige lecken sich bereits die Finger nach den Möglichkeiten. Eine besondere Branche, in der es im entferntesten Sinne auch ums Lecken geht, hat schon recht interessante Pläne geschmiedet: die Pornoindustrie.

Google Glass eigne sich besonders gut, um Sexszenen aus der Ich-Perspektive zu drehen, meint Jennifer McEwen. McEwen arbeitet bei MiKandi, einem Anbieter von Erwachsenen-Apps. Eine erste App für Googles Brille soll demnächst präsentiert werden.

Dass die Pornoindustrie Produkte durch die Decke gehen lassen kann, zeigt die Vergangenheit: Der VHS-Kassette hatte sie zu ihrem Erfolg verholfen und die Kreditkarten-Zahlungen im Internet berüchtigt gemacht. Ob das bei Google Glass auch der Fall sein wird?