Verliebt sein ist eine spannende Zeit in einer Beziehung. Alles ist neu, alles ist aufregend und alles ist großartig. Viele fürchten sich daher vor dem verflixten siebten Jahr, obwohl man es bereits zuvor sechs Jahre erfolgreich miteinander ausgehalten hat – insbesondere in der gemeinsamen Wohnung.

Denn spätestens nach dem Einzug, der meistens im zweiten Jahr stattfindet, kann sich recht schnell Routine einstellen, was sich auch negativ aufs Sexleben auswirkt. Man lebt nur noch nebeneinander her.

Anstatt jedoch das Gespräch zu suchen, was natürlich verdammt anstrengend sein kann, stürzen sich viele in eine Affäre. Oftmals entstehen diese sogar direkt am Arbeitsplatz, wie eine Studie des Göttinger Psychologie-Instituts „Theratalk“ herausfand. Was zunächst mit Komplimenten und harmlosen Flirts anfängt, gipfelt wenig später in einer waschechten Affäre, um diese prickelnden ersten Male zu wiederholen. Die durchschnittliche Affäre dauert im Übrigen zwischen einem Monat und einem halben Jahr, da der Partner irgendetwas ahnt.

Die Betrogenen geben sich häufig sogar selbst die Schuld am Fremdgehen ihres Partners, da sie erst dann, wenn es zu spät ist, einsehen, dass sie ihrem oder ihrer Liebsten mehr Aufmerksamkeit hätten schenken sollen.

Quelle: BZ-Berlin