Ex-Polizistin wird durch OnlyFans zur Millionärin – Nachdem sie ihren Job an den Nagel hängte, hatte eine ehemalige Polizistin die Idee, ein Konto bei der Plattform „OnlyFans“ zu eröffnen. Mit Erfolg – nun gehört sie dort zu den Top-Verdienerinnen und ist nach gerade einmal vier Jahren auf dem Portal Millionärin. Die 27-Jährige steigert ihre Einnahmen dabei, seit sie mehr Zeit in ihrer Seite investiert.

Charlotte Rose aus dem englischen Essex hatte mit ihrem anfänglichen Nebenverdienst das richtige Gespür: Sie verdiente seit 2016 1,3 Millionen britische Pfund auf der Plattform – das sind nach aktuellem Kurs 1,51 Millionen Euro. Monatlich verdient Rose auf dem Portal bis zu 150.000 britische Pfund (knapp 175.000 Euro). Ursprünglich hatte sie sich zur Polizistin ausbilden lassen – sie quittierte nach einem Jahr den Dienst, da sie sich für untauglich erachtete.

Erst versuchte sich Rose als Modell – dann war sie 2016 eine der ersten, die das Portal „OnlyFans“ nutzten – als gerade einmal eine von hundert Frauen auf der Seite. Nun zählt sie mit ihren Verdiensten dort zu den oberen ein Prozent und betreibt das Konto als Hauptberuf. Seit sie noch mehr Zeit in ihre Bilder steckt, sind ihre Einnahmen monatlich weiter auf den berichteten Betrag angewachsen.

Gegenüber dem Portal „Jam Press“ erzählte Charlotte aus ihrem neuen Beruf: „Jeder nimmt an, dass OnlyFans nur Porno ist – wogegen ich nichts habe, aber persönlich mache ich keine Inhalte auf diesem Niveau. Meine Seite ist handzahm, aber das funktioniert, weil ich eine Nische bediene – so viele Seiten sind Hardcore, doch das mache ich nicht, ich mag es, dass meine Seite anders ist. Ich mache Rollenspiele und spreche mit der Kamera, als wäre es ein Kerl und decke Fantasien ab, aber hauptsächlich bin ich es, die mit ihnen spricht.“

Rose ist für ihre Fans da, wie sie erklärt: „Für mich ist es etwas Persönliches und ich habe Beziehungen zu einer Handvoll meiner Fans aufgebaut, mit denen ich täglich spreche und die ich in- und auswendig kenne. Ich weiß die Namen ihrer Kinder, ihre Berufsbezeichnungen und wenn sie einen schlechten Tag haben – ist das der Fall, schicke ich ihnen eine Sprachnachricht und ein paar Bilder von meinen Hunden, um sie aufzumuntern.

Ich habe eine treue Fangemeinde, die mir sagt, dass sie nicht auf meiner Seite bleiben würde, wenn ich expliziter werden würde, und ich komme gut damit zurecht, anders zu sein als alle anderen.“ Der Erfolg hat ihr NeiderInnen und Kritik eingebracht, ebenso wie Verwunderung von Kolleginnen:

„Andere Mädchen sind schockiert, dass ich so viel verdiene, ohne mehr vor der Kamera zu machen.“ Rose führt ihren Erfolg auf investierte Zeit und Arbeit zurück – was ihr soziales Leben reduziert habe: „Ich kann mich an den letzten freien Tag nicht mehr erinnern, und ich arbeite mindestens 10–12 Stunden am Tag, um Fotos zu machen, Nachrichten zu beantworten, meine Social-Media-Accounts zu verwalten und Inhalte zu planen. Ich gehe vielleicht einmal alle sechs Monate aus, für einen Abend mit den Mädels und für das eine oder andere Abendessen, aber ansonsten bin ich zu Hause und arbeite.

Normalerweise arbeite ich 14–16 Stunden am Tag, selbst wenn ich im Urlaub bin, mache ich zwischen vier und sechs Stunden, um sicherzustellen, dass es immer neue Inhalte gibt. Wenn ich mir eine Auszeit gönne, kommt kein Geld rein. Also fühle ich den Druck, jeden Tag den ganzen Tag zu arbeiten und meine eigenen, selbst gesetzten Ziele zu erreichen – es ist ein ständiger Kampf mit mir selbst, um besser zu werden.“

Das verdiente Geld investiert sie nach eigener Auskunft gegenüber dem Magazin, baut ihr Geschäft aus – um „mich in ein paar Jahren zurücklehnen und entspannen zu können“. Dabei achtet sie auf ihre Finanzen – einzig einen lila Lamborghini hat sie sich gegönnt. Ein Kindheitstraum, wie sie sagt.

Quelle: ladbible.com