Ex-Playmate packt aus: Sex-Orgien und mehr in der Playboy-Villa – Die Playboy-Villa war zu ihren Hochzeiten bis in die 00er Jahre für Sexpartys berühmt-berüchtigt. Ex-Playboy-Bunny Jenna Bentley war als 18-Jährige dort zu Gast und berichtet von ausgelassenen Orgien und der Anwesenheit von namhaften Prominenten, für die Playboy-Begründer Hugh Hefner diese ausrichtete. 2007 zog die heute 32-Jährige in die Villa ein – bis heute beteuert sie, nie mit dem Medienmogul geschlafen zu haben.

Dafür kann sie ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, was sich in dem sagenumwobenen Anwesen in der Zeit zugetragen haben soll, wie aus einem Artikel von „news.com.au“ hervorgeht: „Ich hatte nie Sex mit Hef, niemals, aber ich habe ihn einmal beim Sex erwischt. Ich kann natürlich nicht sagen, mit wem es war“, so Bentley gegenüber „JamPress“. „Alles, was ich sagen kann, ist, dass es vier Leute waren, einschließlich ihm selbst.“

Für seine offiziellen Freundinnen und Frauen unterhielt Hefner drei große Zimmer im Herrenhaus, während sie mit zwölf anderen Mädchen im „Bunny House“ lebte, erläutert Bentley.

Feiern mit den Weltstars

„Selbst jetzt werde ich noch nostalgisch, weil es eine so unglaubliche Zeit war – das kann man nie wiederholen“, so die 32-Jährige. „Es wird nie wieder etwas geben, das so ist wie seine Partys. Ich meine, die Leute ahnen, dass die wild waren – aber sie waren ausgelassener, als man sich vorstellen kann.“ Dabei schilderte sie auch eine Feier, an der Angelina Jolie, Tommy Lee, Pamela Anderson und Dennis Rodman teilgenommen haben sollen.

Drogen und Sexspielzeuge hätten bei den „verrückten“ Parties als „Schüsseln mit Partygeschenken“ möglicherweise eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Über die Details kann das Ex-Bunny aber nichts berichten, weil es ein „sehr, sehr, sehr eisernes Geheimhaltungsabkommen“ unterzeichnen musste, um die Vorgänge im Anwesen für sich zu behalten.

Bentley gibt aber an, eine ganze Menge Stars und bekannte Gesichter beim Geschlechtsverkehr gesehen zu haben:

„Ich habe viele Prominente gesehen, die dort Sex hatten, und ich habe auch viel davon mitgemacht“, so Jenna Bentley. Das Ex-Bunny schildert jedoch auch die Schattenseiten des streng organisierten Lebens der „Bunnies“ im Haus. Zwar konnten die jungen Frauen Luxus in Form von Kinos, Haustieren, Trampolins sowie persönlichen Kosmetikern genießen, so wie in einem „Barbie-Spielhaus für das echte Leben“, wie Bentley selbst sagt.

Auch kochte Personal für die jungen Frauen und hielt ihre Räume und Kleidung sauber. Ein Leben, einem Luxushotel nicht unähnlich: „Es gab ein Telefon, das wir 'Wähl-nen-Traum‘ nannten, weil man die 0 drücken und um alles bitten konnte, was man wollte, zu jeder Tages- und Nachtzeit“, erläuterte Bentley. „Wenn ich zum Beispiel um 3 Uhr morgens Pommes von McDonald's wollte, gingen sie los und holten sie.“

Knallharte Hausregeln

Zu den Schattenseiten gehört jedoch etwa eine strenge Sperrstunde, die bereits ab 21:00 Uhr abends begann – „Bunnies“, die zu spät kamen, mussten auf dem Rasen vor dem Anwesen übernachten. Auch durften sie keine männlichen Beziehungen unterhalten, da „sogar das Treffen mit Jungs ein sofortiger Rauswurf“ war, wie Bentley beschreibt. Ein weiteres Problem stellte die Periode der jungen Frauen dar, wie das Ex-Playboy-Girl betont:

„Die Leute denken, dass es ein Mythos sei, dass Frauen ihre Periode gleichzeitig bekommen, aber bei uns im Haus kam das definitiv vor. In den Monaten, in denen unsere Zyklen übereinstimmten, war es das reinste Chaos. Wir waren jeden Monat ein paar Tage lang zickig und gehässig zueinander.“

Für Hugh Hefner und ihre Beziehung zu dem Playboy-Mogul findet Bentley nur lobende Worte: „Hef hatte wirklich ein Herz aus Gold“, Hefner sei zu jedem „nett und freundlich“ gewesen und habe sich stets bemüht, „dass sich alle wohlfühlten“. Sie attestierte ihm zudem einen guten Sinn für Humor: „Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit mit ihm verbringen können.“