Die „LELO F1S V2“ Lustkonsole für Männer im Test: Lange Zeit galten Sexspielzeuge für eine Solonummer als reine Frauendomäne. Glücklicherweise klärt sich das Wetter am Markt für Männer jedoch mittlerweile etwas auf, so dass wir euch heute mit der „F1S V2“ Lustkonsole aus dem Hause Lelo abermals ein Produkt vorstellen können, welches sich ausschließlich der männlichen Lust verschrieben hat.

Betitelt irgendwo zwischen Jet und Muscle Car, handelt es sich beim „F1S V2“ um einen Herren-Masturbator einer neuen Generation. Die Zeiten, in denen Witze über Hackfleisch in Thermoskannen gemacht wurden, dürften ob dieses modernen Sexspielzeuges wohl endgültig der Vergangenheit angehören, mutet es in seiner Qualität doch wie ein hochwertiges Lifestyleprodukt an.

In dem 14 cm hohen und im Durchmesser 7 cm breiten aluminiumlegierten Kanister verbergen sich zwei Motoren, die den Penis mittels der sogenannten SenSonic-Technologie in Stimmung bringen.

Wir zitieren: „Anstelle von Standard-Vibrationen sendet einer der Motoren kraftvolle Schallwellen aus. Diese dringen tief in deinen Penis ein, so dass es sich anfühlt, als würden sie von allen Seiten gleichzeitig lustvoll auf dich einströmen, statt nur die Nervenenden auf der Hautoberfläche zu stimulieren.“

Der Penis wird dazu in einen geschmeidigen und flexiblen Silikonschlauch gesteckt, der problemlos mit verschiedenen Größen und Formen zurechtkommt, wenngleich dem Gerät bei überdurchschnittlich großzügiger Bestückung natürlich Grenzen gesetzt sind.

Ihr habt die Wahl aus vier verschiedenen Vibrationsmustern in jeweils acht Intensitätsstufen.

Zur Steuerung dieser kommt der „F1S V2“ mit drei Knöpfen auf der Oberseite aus: Der Powerknopf dient zum Ein- und Ausschalten, sowie dem Wechsel zwischen den Vibrationsmodi, Plus und Minus regeln die Stärke.

Alternativ verbindet ihr den Masturbator auch mittels einer eigens für den „F1S V2“ gestalteten App. Diese erlaubt nicht nur die gezielte Ansteuerung der beiden Motoren, sondern auch das Erstellen und Speichern selbst erstellter Vibrationsmuster.

Sensoren im Gerät geben zudem Rückmeldung über Geschwindigkeit, Druck und sogar Temperatur – eine reine Spielerei, wie wir finden, deren Zweck sich neben dem „Performance-Feedback“ darauf beschränkt, der App einen technischen Look zu verleihen, wie er bei Männern typischerweise so beliebt ist.

Und damit man sich endgültig in einem Cockpit wähnen kann, lässt sich mit dem „F1S V2“ in Verbindung mit dem eingeführten Penis via App sogar ein kleines Videospiel zocken, bei dem ihr ein Raumschiff von links nach rechts über den Bildschirm bewegt, um feindliche Flieger abzuschießen. Dazu wird der Penis wie ein Joystick hin und her bewegt – und jetzt ratet mal, wie ihr schießt …