In den Medien ist Sex ein gerngesehener Gast. Ob in Hollywood, Serienproduktionen oder im deutschen Abendkrimi. Was uns dort aber teilweise propagiert wird, hat meist gar nichts mit der Realität in deutschen Schlafzimmern zu tun. Über vielen heimischen Betten kreisen allerlei Mythen und sorgen für ein eher kontraproduktives Sexverhalten und gemeinsames Gefühlsempfinden.

Laut Focus Online denken viele Liebesspieler, dass nur langer Sex der Beste sei und einzig und allein ein großer Penis die optimale Lustexplosion hervorrufe. Firlefanz, denn alles, was Frau und Mann im Bett erleben, ist individuell. Eine Studie des Magazins Focus besagt, dass die meisten Bundesdeutschen durchschnittlich für 17 Minuten mit ihrem Partner im Bett und zum Beischlaf verschwinden. Dies nicht nur aus reiner Sexgier, sondern auch aus Liebe, Partnerbindung oder dem Wunsch nach einem Kind. Laut der Studie betreiben die Deutschen deshalb ein bis zwei Mal in der Woche Geschlechtsverkehr.

Um allerdings richtig guten Sex zu haben, müssen sich Mann und Frau über ihr Liebesspiel unterhalten. Bitte was, reden? Ja, wirklich, miteinander sprechen! Das tun oder trauen sich nämlich nur 50 Prozent der Frauen und rund 40 Prozent der Männer. Kein Wunder also, dass so des Öfteren ganze Schluchten Wunsch und Wirklichkeit im Sexleben trennen. 

Doch Studien hin, Sexzeiten her, ob langer oder kurzer Penis, mit Gespräch oder ohne – am Ende soll Sex in erster Linie Freude bereiten. Ganz ohne Leistungsdruck und frei von der Seele. Dann ist Sex gesund, baut Stress ab, ist gut für Herz und Kreislauf. Also los, macht es besser als die Studien es besagen!

Quelle: Focus.de