Sex-Studie: Welche Berufsgruppe hat am meisten Sex – Mit Blick auf Werbewirksamkeit im digitalen Zeitalter ist es für Hersteller von Sexspielzeug sicherlich nicht uninteressant zu erfahren, welche Berufsgruppen am häufigsten Sex haben. Und so hat dann auch der britische Ableger des schwedischen Sextoy-Unternehmens Lelo eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, wer denn nun im Bett am aktivsten ist.

Laut der Tageszeitung „Irish Times“ wurden dazu Ende 2019 2000 Männer und Frauen befragt, wobei sich ein Berufsstand ganz besonders hervortat. Ganze 31 Prozent der Bauern und Bäuerinnen gaben nämlich an, einmal am Tag Sex zu haben. Spitzenreiter!

Auf Platz zwei geht es auch bei den Architekten hoch her, wo immerhin noch 21 Prozent behaupten, sich mindestens einmal am Tag mit dem Partner oder der Partnerin zu vergnügen. Dicht gefolgt von den Friseuren und Friseurinnen mit 17 Prozent. Es folgen Lehrer, Anwälte und Werbefachleute.

Doch nicht nur die Quantität ist wichtig, natürlich muss auch die Qualität stimmen. Und siehe da, auch in dieser Hinsicht legen die Landwirte vor, bewerteten doch ganze 67 Prozent ihren Sex als „unglaublich“. Zum Vergleich: 27 Prozent der Anwälte finden es eher so lala, und täuschen ihren Orgasmus jedes Mal bloß vor.

Nun sollte man das Ganze natürlich nicht als hochwissenschaftliche Doktrin bewerten, ging es im Zuge der Befragung doch vor allem um die Selbsteinschätzung. Kate Moyle von Lelo UK erklärt gegenüber der „Irish Times“:

„Sogar in Bezug auf Berufsgruppen, unter denen viele Ähnlichkeiten bestehen, müssen wir bedenken, dass es einen riesigen Anteil an persönlichen Unterschieden gibt, die die Sexualität und das Sexleben der Leute beeinflussen.“

Moyle weiter: „Nichtsdestotrotz können wir aber auch Trends ablesen, zum Beispiel, dass das Level der körperlichen Aktivität bei Bauern sich anders auf die Fitness und Energie auswirkt als zum Beispiel bei jemandem, der im Büro arbeitet. Die Lifestyle-Faktoren unserer Berufe sowie die Flexibilität der Arbeitszeit und das Umfeld haben ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Leben, nicht nur unser Sexleben.“

Das erotische Schlusslicht bilden übrigens Journalisten, von denen ein Fünftel angab, gerade einmal pro Monat Sex zu haben. Und wenn man sich hier in unserer Redaktion so umschaut, erscheint das durchaus plausibel …

Quelle: nordkurier.de