Steht euch gerade der Sinn nach einer beruflichen Veränderung, die auch mit einer Luftveränderung verbunden ist? Besitzt ihr Ausdauer und Stehvermögen? Gut zu wissen, dann könnte diese nicht mehr ganz so neue Nachricht etwas für euch sein – vorausgesetzt, ihr scheut einen Kulturschock und die fremde Sprache nicht: Denn nach Aussage eines ihrer größten Stars mangelt es der Pornobranche in Japan vor allem an einem: männlichen Darstellern.

Man sollte doch annehmen, dass ein Berufszweig, bei dem man für viel Geld mit einer schier endlosen Parade williger Frauen schlafen darf, komplett überlaufen sein sollte. Doch laut einem ihrer größten Stars, Ken Shimizu alias „Shimiken“, kränkelt die Branche an einem Missverhältnis zwischen Männern und Frauen, bei dem knapp 10.000 weibliche Aktricen einer Unterzahl von gerade einmal rund 70 männlichen Darstellern gegenüberstehen. Nein, ihr habt euch nicht verlesen: 10.000 : 70.

Wie selten männliche japanische Darsteller sind, erkennt man nicht nur daran, dass Shimiken zu Spitzenzeiten bis zu 21 Filme pro Woche drehte und nach eigenen Angaben bereits Sex mit mehr 7500 Frauen hatte. Auch das Alter mancher Darsteller offenbart, dass sich die Branche schlicht nicht erlauben kann, Männer in Rente zu schicken: So bringt es etwa Shigeo Tokuda auf ein biblisches Alter von 83 Jahren – seine Karriere begann vor über 60 Jahren!

Bereits 2015 rief Ken Shimizu männliche Japaner dazu auf, der kränkelnden Branche zu mehr Stehkraft zu verhelfen – mit 4000 Filmen im Jahr sei der männliche Pornodarsteller bei gerade mal 70 Exemplaren nämlich bedrohter als der bengalische Tiger! Also, Männer, ihr habt es gelesen: Tut einem gefährdeten Sektor etwas Gutes und meldet euch.

Quelle: nydailynews.com