Aufgepasst: Aktuell sind mal wieder falsche Mahnungen im Umlauf. Im Namen einer Rechtsanwaltskanzlei wird dabei per E-Mail Geld für die Nutzung der Porno-Plattform "YouPorn" eingefordert. Das ist natürlich Blödsinn, da hier ja schließlich keiner Pornos guckt! Sollte euch aber doch mal die Maus ausgerutscht sein, und ihr versehentlich den einen oder anderen Nippel auf der genannten Seite erspäht haben, braucht ihr euch trotzdem keine Sorgen machen. Hier alle Infos:

Die Mahnungen stammen angeblich von einer Kanzlei, die unter dem Namen „Auer Witte Thiel“ firmiert. Verlangt werden 207 Euro für den Konsum von Pornographie, welche "YouPorn" – wie hoffentlich jeder weiß – in Wahrheit kostenlos anbietet, sowie Bankspesen und Mahngebühren, die man auf ein Konto bei der Commerzbank überweisen soll.

Das Perfide daran ist, dass es die Kanzlei nicht nur wirklich gibt, sondern diese auch noch tatsächlich in Sachen Forderungsmanagement tätig ist. Auf eine Anfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin haben sich die Juristen aus München jedoch ganz klar von den Mahnungen distanziert und einen entsprechenden Hinweis auf der eigenen Webseite platziert:

Unter den Aktenzeichen 10316002088 und 31213371312 werden derzeit falsche E-Mails in unserem Namen versendet. Diese Mails stammen nicht aus unserem Haus.

Die Kanzlei entschuldigt sich bei Betroffenen für die Unannehmlichkeiten und rät dazu, die täuschend echten Anschreiben entweder zu ignorieren oder zu vernichten. Laut Verbraucherzentrale solle man sich „von der Mahnung keineswegs einschüchtern lassen und den verlangten Betrag nicht zahlen.“ Zudem raten die Experten dazu, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.

Quelle: onlinehaendler-news.de