Es gibt Männer, die halten im Bett lange durch. Richtig lange durch. Doch wie steht es mit dem Orgasmus? Einige Sekunden, dann ist nicht nur die Luft raus und das Thema Geschichte. Nicht so bei diesem britischen Paar. Das erklärt den Moderatoren und Zuschauern einer Morning-Talk-Sendung, wie es auf eine Orgasmus-Dauer von sagenhaften 18 Stunden (!) … „kommt“. Das Video seht ihr hier.

Manche von uns wären froh, wenn sie 18 Sekunden durchhalten würden – aber 18 Stunden!? Angeblich kein Problem für Scott und Melanie McClure aus Texas. Die haben ihre Methode für das Orgasmus-Wunder gefunden: sogenannten tantrischen Sex. Dabei handelt es sich um eine über 5000 Jahre alte Hindu-Praxis, bei der die Partner während dem Sex „Energien verweben und ihre Energien erweitern“. Sex-Expertin Emily Morse zufolge „verbindet man dabei seinen Körper mit dem des Partners“ – durch Rituale, koordinierte Atmung und gegenseitige Massagen.

Orgasmen ungleich Höhepunkt?

Was die meisten nicht begreifen: Orgasmen sind etwas anderes sind als die herkömmliche Erleichterung, die mit dem Höhepunkt einhergeht“, so Scott McClure in der Sendung. „Ist man also in der Lage, die beiden Dinge voneinander zu trennen, so kann man lange durchhalten und gleich mehrere Orgasmus-Erlebnisse hintereinander erfahren. Statt wie beim herkömmlichen Höhepunkts-Verlauf erst Erregung zu erfahren, dann den Höhepunkt zu erleben und danach einzuschlafen.

Eine solche Erfahrung fühle sich laut Scott intensiver und ganzkörperlich an – ohne den üblichen Energieverlust nach dem Erguss und einem klassischen Höhepunkt. Einer der Moderatoren darauf: „Ihr müsst eure Nachbarn ja in den Wahnsinn treiben…“, was Melanie McClure schmunzelnd kommentiert: „Wir sind selbst geschockt, dass noch keiner die Polizei gerufen hat.“ Doch was ist nun das Geheimnis zum Zugang zu diesen tantrischen Techniken? 

Für diese Dinge muss man vor allem offenbleiben. Verbundenheit mit seinen Emotionen und Gefühlen spüren, seinen Kanälen, sodass man der Energie im Körper nachspüren kann, wie sie sich bewegt. Daher ist es auch eine spirituelle Praktik“, so Scott McClure.