John Cena und die Ford Motor Company haben eines gemeinsam: Sie sind beide große Giganten, mit denen man sich nicht wirklich anlegen will. Der ehemalige WWE-Star und der amerikanische Autogigant sind jedoch in einen Gerichtssaal-Zusammenstoß verwickelt, der die Zukunft des Umgangs mit Supersportwagen-Flossen beschreiben könnte.

Als bekannter amerikanischer Muscle-Fan und Gastgeber seiner eigenen Automobil-Show auf YouTube war Cena einer der wenigen glücklichen Bewerber, die das Recht erhielten, den seltenen amerikanischen Supersportwagen Ford GT (2017) zu kaufen. Er erfüllte alle Kriterien, die Ford für seinen idealen GT-Besitzer formulierte, und unterzeichnete den Vertrag, der eine Bestimmung enthielt, die Käufer auffordert, ihre GTs mindestens zwei Jahre nach der Lieferung nicht zu verkaufen. Ford tat dies, damit das Auto an wahre Enthusiasten und nicht nur an Investoren ging.

Cena kehrte Ford nicht nur den Rücken zu und verkaufte seinen halb-millionenschweren Supersportwagen nur wenige Wochen, nachdem er ihn bekommen hatte. Nein, er erzielte offensichtlich einen kräftigen Gewinn damit. In den Augen des Gesetzes ein großes Nein. Fords umgehend folgende Klageschrift umreißt die Situation eindeutig:

„Herr Cena hat zu Unrecht einen großen Gewinn mit dem unerlaubten Wiederverkauf des Fahrzeugs erzielt.“ Cena leugnete nicht, was er getan hatte, und erklärte, dass er den GT verkaufen musste, um andere Ausgaben zu decken: „Ich verstehe [das Problem] vollkommen und bin wie gesagt bereit, mit Ford daran zu arbeiten, die Sache wiedergutzumachen. Meine aufrichtigste Entschuldigung", so Cenas Antwort an Ford. Ein kurzer Höhepunkt auf seinem „Auto Geek“ YouTube-Kanal zeigt, dass Cena ein paar Meilen auf seinen GT setzte und eine Überprüfung des Autos machen musste, bevor er es abstieß – was bedeutet, dass er zumindest nicht die ultimative Sünde beging, den Wagen lediglich als Autoinvestition zu behandeln.