Heute machen wir mal wieder einen Ausflug an den Nürburgring, um gemeinsam mit euch die dort heimische Gattung der Touristenfahrer zu beobachten. Bei den meisten Exemplaren handelt es sich um relativ harmlose Gesellen, welche die Sache mit der nötigen Umsicht angehen. Immerhin steht der eigene Wagen auf dem Spiel und die Nordschleife ist nicht umsonst selbst bei Profis berüchtigt.

Doch dann gibt es auch immer wieder Fahrer, die ihrem eigenen Adrenalin zum Opfer fallen und infolge akuter Selbstüberschätzung die Karre an die Wand setzen. Und dann ist der Frust groß!

Die offizielle Webseite bringt es wunderbar auf den Punkt, weshalb wir an dieser Stelle einfach mal zitieren:

„Seit ihrer Erbauung (1925 – 1927) genießt die Nordschleife den Ruf als furchteinflößende und unbarmherzige Strecke durch die Eifelwälder. Ein englischer Journalist, der die Nordschleife beim Eröffnungsrennen am 18. Juni 1927 besichtigte, kam gar zu dem Schluss, 'dass man wohl einen torkelnden Riesen im Vollrausch losgeschickt hat, um die Strecke festzulegen'.

Der Formel-1-Pilot Sir John Young Jackie Stewart – immerhin drei mal Weltmeister in den Jahren 1969, 1971 und 1973 – war von der Strecke sogar derart beeindruckt, dass er ihr den Namen verpasste, den sie wohl nie mehr loswerden wird: Grüne Hölle.“

Wer der Bestie nicht mit dem nötigen Respekt begegnet, wird nun einmal gefressen. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man laut brüllend in die Höhle stürmt. Wie das folgende Video anschaulich dokumentiert, vermag jedoch nicht jeder mit dieser Demütigung umzugehen.