Wir wagen mal eine kleine Prognose, wenn ihr gestattet: Als ihr so etwa zehn oder elf Jahre alt wart, habt ihr Ärger bekommen, weil ihr irgendeinen Mist gebaut habt. Vielleicht habt ihr im Laden eine Kleinigkeit eingesteckt, vielleicht einen Mitschüler gehauen, aber das war‘s. Der Junge aus diesem Video-Bericht fährt schwerere Kaliber auf: Er ist gerade mal elf Jahre jung, hat sich aber bereits drei Hochgeschwindigkeitsjagden mit der Polizei geliefert…

Der Junge aus Brooklyn, Ohio (USA) nahm den Dodge Durango SUV seiner Eltern aus Wut – seine Mutter hatte ihm die PlayStation weggenommen, also stieg er zornig ins Auto, stahl es und gab Gas. Dabei hielt er an einer ehemaligen Feuerwache, wo die Polizei auf ihn aufmerksam wurde. Als sie sich ihm näherte, drückte der Junge drauf und beschleunigte auf 112 Stundenkilometer. Seine Amokfahrt endete in einem Vorort von Cleveland.

Aller schlechten Dinge sind drei

Dort krachte er in einen geparkten Lastwagen und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Zwischenzeitlich hatte die Polizei mit dem Vater geredet und die Verfolgungsjagd abgebrochen, um ein solches Verhalten des Kindes nicht noch zu forcieren und den Jungen (und Passanten) nicht durch Panik weiter in Gefahr zu bringen – in der Hoffnung, er würde von alleine anhalten. Stattdessen endete seine Fahrt mit einem Unfall.

Nun wartet das Jugendgericht auf ihn, denn die Tat war nicht seine erste: Statt Verwarnungen drohen ihm trotz des Alters nun Anzeigen wegen mehrerer Straftatbestände bzw. Kapitalverbrechen. Denn bereits 2017 hatte sich der gleiche Junge gleich zwei Verfolgungsjagden mit der Polizei geliefert – eine davon bei 160 km/h! Damals hatte die Polizei sogar einen Nagelteppich einsetzen müssen, um den jungen Raser zu stoppen.

Wir bezweifeln stark, dass er in nächster Zeit an ein Auto gelassen wird…

Quelle: carscoops.com